18. Mai 2012 Postdrama-Doku | Kulturprogramm/FreeStyle

 


 
 
 
 
 
 
 
 
 


 
 


 
 


 
 


 
 


 
 


 
 


 
 


 
 


 
 


 
 


 
 

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Cyberthriller, Klezmer, Jazz, Frauenliteratur und Tanz | Karpaten Klezzmer und vieles andere mehr
Im Mai 2012


Die 37. Mülheimer Theatertage NRW beginnen am
19. Mai 2012

Am kommenden Samstag werden die «Stücke 2012» eröffnet: das Thalia Theater Hamburg zeigt zum Auftakt Peter Handkes «Immer noch Sturm» in der Regie von Dimiter Gotscheff. Für die bereits um 18.30 Uhr beginnende Vorstellung in der Stadthalle Mülheim gibt es noch wenige Restkarten (CTS-Vorverkaufsstellen bundesweit).

Die offizielle Festivaleröffnung findet um 17.30 Uhr statt.

Der Jury, die am 7. Juni über die Vergabe des Mülheimer Dramatikerpreises 2012 entscheidet, gehören an:
  • Sibylle Baschung
  • Till Briegleb
  • Armin Kerber
  • Gerhard Preußer
  • Rita Thiele
Am Montag, dem 21. Mai, beginnen die «KinderStücke 2012». Das Junge Staatstheater Braunschweig eröffnet den Wettbewerb mit der Uraufführung von Katrin Langes «Freund Till, genannt Eulenspiegel».

Der Mülheimer KinderStückePreis 2012 wird von Werner Mink, Bernhard Studlar und Christine Wahl in öffentlich geführter Diskussion schon am Freitag, dem 25. Mai, vergeben (ab 16 Uhr im Theater an der Ruhr).
Freuen Sie sich mit den Mülheimer Theatertagen auf die nominierten AutorInnen und deren Stücke, auf die gastierenden Ensembles und werden Sie ein Teil des diskussionsfreudigen Publikums.
Weitere Informationen unter www.stuecke.de

Eine Woche in den Katakomben

Die Deutsch-Türkische Kabarett- bzw. Comedy-Woche liegt hinter uns. Sie fand in diesem Jahr zum vierten Mal statt und gehört mittlerweile zu den Programm-Standards und jährlichen Höhepunkten des Katakomben-Theaters in Essen. Die Eröffnung mit geladenen Gästen und einem Buffet erfreut sich ebenso großer Beliebtheit wie das Kabarett-Programm der Woche. Die Zuschauerzahlen sind steigend und die Kabarett-Woche ein gutes Aushängeschild des Theaters.

Und wenn wieder Normalität in das Katakomben-Theater einkehrt, sieht eine Woche so aus...

Es gibt wieder eine FreeStyle-Cocktail-Redaktion. Nach zwei Ausgaben in Print im vergangenen Jahr wird dieses Jahr ab Juni wieder online gearbeitet. Die Redaktionstreffen finden im Textzentrum in Essen statt. FreeStyle-Cocktail ist eine unabhängige und schulformübergreifende interkulturelle Zeitung, in der sich Menschen zwischen 14 und 21 Jahren journalistisch und künstlerisch ausprobieren und kreativ austoben können.

Wer mitmachen will, kann sich unter freestyle@kulturprogramm.de an die Redaktion wenden.

Erlesenes aus der Bibliothek des Ruhrgebiets:
Die Stiftung
Bibliothek des Ruhrgebiets
lädt zu einer Buchvorstellung ein:
Anders links sein
Auf den Spuren von Maria Weber und Gerd Muhr
Buchvorstellung mit einer Lesung:
Wann: Dienstag, 12. Juni 2012
19.00 - ca. 20.15 Uhr
Wo: Bibliothek des Ruhrgebiets
im Haus der Geschichte des Ruhrgebiets
Clemensstr. 17-19
44789 Bochum
Um eine Anmeldung wird gebeten:
Tel: 0234 / 32 22 415
E-Mail: hgr@rub.de


Prozess & Politik


Politik wird in der Regel westlicher Demokratien von Parteien gemacht. Aber gibt es eine Möglichkeit, jenen Punkt zu finden, der es ermöglicht, dass Menschen und nicht funktionierende Apparatschicks die Parteipolitik bestimmen?

Verhaftet in Strukturen, übergeordneten Zusammenhängen und Sachzwängen? Wie denken wir uns Politik? Wo bleibt unser Gestaltungs- und Entwicklungswille? Wer ist das Volk? Wer regiert die Regierenden? Und wo schließt sich der Kreis?

Als eines Tages in einer Diskussion mit Uri Bülbül (Sprecher des Katakomben-Theaters) auch das Wort "kafkaesk" fiel, war sogleich die Idee geboren, eine gemeinsame Lesung zum Thema «Politik & Prozess» zu machen. Eine politische Veranstaltung mal etwas anders bieten die SPD-Landtagskandidaten Britta Altenkamp (Stellvertretende SPD-Vorsitzende NRW und Kandidatin der SPD-Essen, Holsterhausen) und Andreas Bialas (SPD-Wuppertal, ehemaliger Kulturpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag) auf Einladung des Katakomben-Theaters Essen/Rüttenscheid an.

Nicht nur ist Kunst immer auch politisch, Politik ist auch eine Kunst, die sich nicht auf Werbeagenturästhetik reduzieren sollte.

Hier gibt es mehr als Werbeplakate und Wahlkampfsprüche:
Britta Altenkamp und Andreas Bialas
in den Katakomben-Essen
am 8. Mai 2012
um 17.00 Uhr

«Briefe durch die Mauer»

Schriftstellerverband (VS) erinnert in Leipzig an Jürgen Teller, Andziula Tagelicht und Karola Bloch

Zu einem literarisch-politischen Diskurs in der Reihe «Literatur sucht Politik» laden der Verband deutscher Schriftsteller VS und das Kulturwerk deutscher Schriftsteller in Sachsen e.V. in Zusammenarbeit mit dem Talheimer Verlag und der Ernst-Bloch-Gesellschaft nach Leipzig ein. Den Auftakt der Reihe bildet die Lesung «Karola Bloch, Jürgen Teller, Andziula Tagelicht - Drei aufrechte Leben für die konkrete Hoffnung» am 24. Mai 2012.

Hat Barnes & Noble in Deutschland eine Chance?

fragt die Firma readbox publishing in einem Artikel, der nicht nur zu Werbezwecken geschrieben ist, sondern auch auf die Fragen nach der Zukunft des Lesens und des Mediums "Buch" aufmerksam macht.

Temporäre Galerie für Photographie

Bochum
Am 4. Mai 2012 ab 19 Uhr feiert das P5 - Temporäre Galerie für Photographie nach knapp zehn Monaten der Zwischennutzung seinen Abschied aus den Räumlichkeiten in der Brückstraße 5-13. Zu diesem Anlass präsentiert Olaf Rauch am Freitag, 4. Mai 2012, ab 19 Uhr eine kleine Abschlussausstellung unter dem Titel «1.348.650 Quadratmillimeter - 111 fotografische Miniaturen».

Die 111 Arbeiten sind 2010 und 2011 entstanden und ihre Gesamtfläche gibt der Ausstellung ihren Namen.

Sabine Adatepe, Turkologin und Übersetzerin, stellt Fakir Baykurt's Roman «Halbes Brot» vor.

am Montag, 23.April 2012 um 19.30 Uhr
im Bildungszentrum, Ebertstr. 19, 45879 Gelsenkirchen
und einen Tag später in der KulturAkademie-Ruhr/Textzentrum in Essen

Mit seinem nun erstmals in deutscher Übersetzung erschienenen Roman «Halbes Brot» schuf Fakir Baykurt eine Menschenlandschaft türkischer Migrantenfamilien in Duisburg der 1980er Jahre - und damit das Panorama türkischer Einwanderung ins Ruhrgebiet.

«Halbes Brot» ist eine Familiengeschichte, Liebesgeschichte und "Roadnovel" zugleich.

Kezik Acars Geschichte wird nicht mit Pauken und Trompeten und auch nicht auf höchst dramatischer Ebene erzählt. Der zentrale Schauplatz des Romans ist Duisburg. Leise und fast nebenbei erfahren wir von einer erfüllten Liebe in einer anatolischen Dorfgemeinschaft, in der wir uns in unseren Vorurteilen alles Mögliche wie Zwangsheirat und Gewalt in der Ehe vorstellen können, nicht aber, dass zwei Menschen zueinander finden, die sich innig und leidenschaftlich lieben. Und ganz anders als in typischen Liebesromanen folgt die Geschichte einer anderen Dramaturgie. mehr...


Klare/Bektaþ/Ak
im

Freitag, 13. April 2012
20.00 Uhr





Das Katakomben PostdramaEnsemble präsentiert am 29. März 2012 20.00 Uhr:
Asche, Asche...

Nach «Ein Koffer voll Welt» und «Kein Teich, kein Schloss», geht das Postdrama im Katakomben-Theater in seine dritte Runde unter dem Titel «Asche, Asche...»
    Uri Bülbül
    Salomé Klein
    Giampiero Piria
    Jo Ziegler
    und die Musiker
    Kazým Çalýþgan
    Marcin Langer
    Utku Yurttaþ
präsentieren ein Theater der gebrochenen Stücke.

Das Besondere des postdramatischen Theaters in den Katakomben ist: Es ist einmalig. Sie können es sehen, Sie können es lassen. Wenn Sie es sehen, können Sie die Veränderungen, Zusammenhänge, die geheimen Bande der Themen untereinander und mit dem Leben entdecken, verfolgen, ihnen selbst nachspüren. Vielleicht bekommen Sie sogar die Lust auf das Mitgestalten. Das Postdrama kennt keine Grenzen: nicht zwischen Menschen, nicht zwischen Kulturen, nicht zwischen Sprachen. Die gebrochenen Stücke lassen das Band ahnen, das die Welt im Innersten zusammenhält.

Wer aber hätte Zeit genug dafür? -oder auch Ernst genug? Wer aber kann erkennend lachen und lachend erkennen? Rund 2300 Jahre Philosophie-Geschichte und was bleibt ist: Asche, Asche...

Donnerstag, 29. März 2012 20.00 Uhr Katakomben-Theater Essen

Wer neugierig geworden ist und über diese Arbeiten etwas lesen möchte, kann ab Mai die Dokumentation mit Fotos und Texten zu «Ein Koffer voll Welt» im Buchhandel oder im Theaterbüro des Katakomben-Theaters erhalten.


Das Gesamtprogramm der Ruhrtriennale wird Mitte April veröffentlicht.
Zugleich beginnt auch der Vorverkauf.
Die Saison der Ruhrtriennale geht vom 17. August bis zum 30. September 2012.

Ruhrtriennale geadelt:
Ibsen Award für Heiner Goebbels

Der von der norwegischen Regierung geförderte Preis ist mit 2,5 Millionen Kronen (330.000 Euro) dotiert und gilt als einer der wichtigsten Theaterpreise weltweit.
«Ich beglückwünsche Heiner Goebbels zu dieser herausragenden Auszeichnung. Er ist ein Künstler von internationalem Rang. Wir sind sehr froh, dass wir ihn für die Ruhrtriennale 2012-2014 gewinnen konnten und fühlen uns durch das Urteil der Jury noch einmal mehr bestätigt in unserer Wahl. Die Ruhrtriennale ist eines der spannendsten und innovativsten Festivals in Europa und somit ein ideales Wirkungsfeld für Heiner Goebbels. Wir sind gespannt auf seine erste Ruhrtriennale-Spielzeit.» Mit diesen Worten kommentierte die Ministerin für «Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport» des Landes NRW Ute Schäfer das Ereignis. Ihr Ministerium wird von bösen Zungen scherzhafterweise auch «Lumpensammler-Ministerium» genannt, weil die rot-grüne Koalition so viele unterschiedliche Kompetenzen erfordernde Sachgebiete in einem Ministerium zusammenfasste. Eine der schönen Fehlentscheidungen der Ministerin: Die Unterstützung einer konzeptlosen Zukunftsakademie im Schauspielhaus Bochum.

Heiner Goebbels wird für seine wegweisende Arbeit ausgezeichnet. Er habe die Theaterwelt um eine neue künstlerische Dimension bereichert und mit seinen Werken «die Kunstwahrnehmung des Publikums verändert und bei zahlreichen Künstlern entscheidende Wirkung hinterlassen» heißt es u.a. in der Begründung der Jury.

Mitte April stellt Heiner Goebbels das Programm der Ruhrtriennale auf einer Pressekonferenz in Essen, Zeche Zollverein vor.

Kultur braucht Infrastruktur

Das alte Staubfängermedium, das Allerheiligste westlicher Kultur- und Zivilisationsvorstellung, das immer auch in der Nähe zur Religiösität und Ewigkeit angesiedelt wird und ganz gleich, wie der technische Stand von Medien heutzutage ist, an seiner Popularität in der Ideenwelt von Kulturbeflissenen nichts eingebüßt hat, ist einfach nicht totzukriegen. Es sorgt nicht nur für schöne Schmökerstunden, sondern auch für schwere Schulranzen, die die Schultaschen der Kinder militärischem Marschgepäck gleichen lassen - zumindest, was das Gewicht anbelangt. Das Buch in den gängigen Vorstellungen von Kultur und Bildung gleichbedeutend und gleichgesetzt mit Sprach- und Schriftkompetenz, ist eine Metapher für die Kristallisation von Intelligenz und Intellektualität. Dort, wo der menschliche Geist zur Materie wird, entsteht ein Buch. Und wenn der menschliche Geist in Barbarei umschlägt, werden Bücher verbrannt. Einen ausführlichen Beitrag zu Bücherverbrennungen im Zusammenhang mit dem Wunsch, Menschen und ihre Kulturen zu vernichten, findet man u.a. hier: «Wo man Bücher verbrennt, verbrennt man am Ende auch Menschen».

Stadt Bochum will an den Stadtteilbibliotheken sparen. Doch das wollen die Fördervereine der Büchereien nicht zulassen. Sie veranstalten eine Leseaktion mit Bochumer Schriftstellern, um die Sparvorschläge abzuwenden.

«Es war vorgesehen, das Büchereiwesen in Bochum klein zu schlagen», sagte Erdmann Linde vom Förderverein Langendreer liest zu den Sparvorschlägen der Stadt.

Laut Haushaltssicherungskonzept 2012-2022 drohen die Schließungen der Zweigstellen in Querenburg und Gerthe. Doch diese Maßnahmen sind zumindest laut Beschluss des Kulturausschusses wieder vom Tisch. «Gut erreichbare Büchereien sind eine Voraussetzung für die kulturelle Bildung. Vor allem für Kinder ist das Angebot unverzichtbar» heißt es in der Begründung.

Nichtsdestotrotz finden Protestlesungen in Stadtteilbibliotheken statt:
Es lesen in BO-Querenburg:
Heide Rieck,
Sophie Reich,
Moisei Boroda,
Michael Starcke
23. März 2012 von ca. 19.00 bis 21.00 Uhr
Bücherei Querenburg, Querenburger Höhe 270, UniCenter Bochum

"Lila Risiko Schachmatt" im Heimathafen Neukölln


Theater, Lesungen, Diskussionen



Kunst und Umbruch in der arabischen Welt

Eine Produktion der Suite 42


3 Tage LYRIK

Dienstag bis Donnerstag: 6. - 8. März 2012
VOM UMGANG MIT TRADITIONEN; «nah.auf.stellung»; «vom augenrand»; «An der Zeit vorbei»; DAS GEDICHT - EIN SPRACHGARTEN

Gummitwist auf Schalke wäre vielleicht voll korrekt ;-)

Ab! Zurück in die smog-geschwängerte Kindheit! Eine entzückende Reise voller Nostalgie in eine Zeit, in der die Ruhris bis zur Staublunge Kohle förderten und Stahl kochten... Einen Roman in 18 Geschichten präsentiert Elke Schleich und führt die Leserinnen und Leser in den Ruhrpott der 60er Jahre

Am 11. März jährt sich die Reaktorkatastrophe von Fukushima. Noch immer setzen uns neun Reaktoren einem tödlichem Risiko aus. Doch die Regierung will beim Aussteigen 10 Jahre Pause machen.
Campact ruft zum Protest auf!

Wenn Türken lachen machen...

Die Leerstelle als Speicher

Vortrag im Dortmunder U, Zentrum für kulturelle Bildung

Donnerstag, 1. März 2012, 16 Uhr

Die Dokumentation der postdramatischen Inszenierung
«Ein Koffer voll Welt»
von November 2011
ist nun online



Katakomben-PostdramaEnsemble

präsentiert

Foto: Karin Kress

«Kein Teich, kein Schloss»

Das PostdramaEnsemble des Katakomben-Theaters hat sich seit «Ein Koffer voll Welt» im November 2011 verändert. Der Anteil der Musik, der in der ersten Inszenierung noch...

Protest wirkt - das zeigte sich erneut Ende letzter Woche. Als Reaktion auf die immer lauter werdende Kritik am ACTA-Abkommen setzte die Bundesregierung seine Ratifizierung vorerst aus. Dieser internationale Vertrag gegen Produktpiraterie ordnet Meinungsfreiheit und Datenschutz im Netz einseitig den Interessen von Konzernen unter. Doch noch ist die Auseinandersetzung nicht gewonnen!

Die Regierung hat sich bisher nicht endgültig festgelegt und wartet zunächst die Abstimmung über ACTA im EU-Parlament ab. Wenn ACTA dort durchfällt, ist der Vertrag praktisch tot. Damit es auch dazu kommt, ist es wichtig, dass der Protest weitergeht. Deswegen haben wir gemeinsam mit der "Digitalen Gesellschaft" einen Online-Appell an die EU-Abgeordneten gestartet, den wir öffentlichkeitswirksam übergeben werden.

Unterzeichnen Sie den Appell an die EU-Parlamentarier/innen!

Die Zeit drängt: Schon in zwei Wochen berät der federführende Ausschuss des EU-Parlaments über ACTA. Und damit auch darüber, ob Internet-Provider künftig ermutigt werden sollen, alle unsere Aktivitäten im Netz zu überwachen und unsere Daten direkt an Konzerne weiterzuleiten. Mit einem breit getragenen Appell wollen wir die deutschen EU-Parlamentarier/innen auffordern, ACTA abzulehnen - und für ein modernes Urheberrecht zu sorgen.

ACTA wurde unter weitgehendem Ausschluss von Öffentlichkeit und Zivilgesellschaft zwischen wenigen Staaten und der Lobby der Musik- und Filmindustrie ausgehandelt. Bis heute sind entscheidende Zusatzprotokolle nicht öffentlich zugänglich und lassen daher keine Bewertung der teilweise sehr schwammigen Formulierungen im Vertragstext zu. Wir sagen: Demokratie sieht anders aus!

Ein modernes Urheberrecht darf nicht einseitig den Interessen von Konzernen dienen. Es muss sich vielmehr den Realitäten des digitalen Zeitalters anpassen und zugleich einen fairen Ausgleich zwischen den Nutzer/innen und den Kulturschaffenden gewährleisten. Hierfür ist eine gesellschaftliche Verständigung über den Umgang mit geistigem Eigentum notwendig. Erst dann macht ein internationales Abkommen zur Sicherung von Urheberrechten Sinn.

Sago

Liebe, Liebe, du musst wandern...

Valentin sucht Valentina
Chanson, Schauspiel
Was wäre das Leben ohne die Liebe?

fragen sich:

«Heute besingen und bespielen wir Sie wieder einmal im Rausch der Gefühle...kommen Sie und überraschen Sie Ihren liebsten Menschen - lassen Sie sich im Sago verwöhnen!»
25,00 Euro inklusive Buffet

Liebe nur ein Gerücht?
Es ist nur ein von Blumenhändlern erfundenes Gerücht, dass es einen Valentinstag für Liebende gebe, behaupten böse Zungen. Und manchmal könnte man ihnen Glauben schenken, wenn man Nachrichten wie diese hört. Sage niemand, er habe es nicht wissen können!
++ ALARM 14.2.++ ++ ALARM 14.2. ++ ++ ALARM 14.2. ++ ++ ALARM 14.2. ++

Unfaßbar - Eiskalte Abschiebung - die Zweite!

Sammelabschiebung nach Serbien, Belgrad

Di. 14.02. 2012 ab Düsseldorf-Flughafen

Kaum ist die erste Sammelabschiebung abgeschlossen steht auch schon die nächste an - im tiefsten Winter!

Während in Serbien aufgrund des Wetters der Ausnhamezustand ausgerufen wird, Schulen geschlossen bleiben und weite Teile des Landes durch Schnee und Eis von der Außenwelt abgeschlossen sind, beschließen deutsche Behörden die "ordnungsgemäße Rückführung" d.h. die brutale Abschiebung von Menschen nach Serbien!

Betroffen sind vor allem Roma, aber auch Serben/_innen und andere Menschen, denen ein Aufenthaltsrecht in der BRD verweigert wird, ungeachtet der persönlichen, familiären Situation, ungeachtet dessen, dass viele der Abzuschiebenden ihr angebliches "Herkunftsland" nur aus Erzählungen der Eltern kennen.

Für Serbien besteht KEIN Wintererlaß wie für den Kosovo, d.h. Roma und andere Minderheiten, Familien mit kleinen Kindern, Minderjährige dürfen abgeschoben werden.

Dabei ist die Situation in Serbien um kein Deut besser als im Kosovo.

Wir wissen auch von einer schwer kranken, älteren Frau, die zur Zeit in Abschiebehaft in Büren sitzt. Sie soll kommende Woche mit nach Belgrad geflogen werden, wo es niemanden gibt, der sie unterstützt, denn ihre gesamte Familie ist hier! Und das bei zweistelligen Minusgraden und tiefverschneiten Landschaften im Ausnahmezustand!


Anlässlich der Uraufführung von einer Tanztheaterinszenierung mit dem Titel
WörterKörper unter der choreographischen und künstlerischen Leitung von Foteini Papadopoulou im Katakomben-Theater Essen schrieb
Karin Kress
einen Kurzessay
«Der Tanz als Tanz - Wörter/Körper in den Katakomben»

Freitag, 10. Februar 2012

Lesungsfreitag in Bochum mit:
«DRUCKSTELLEN - Erlesenes aus der Bibliothek des Ruhrgebiets»

und

«WOLFSZORN»

So haben Literaturfreunde, die gerne Lesungen besuchen und Literatur nicht nur aus Büchern konsumieren, am Freitag, 10. Februar 2012 die Qual der Wahl:
Während die Bibliothek des Ruhrgebiets die Anthologie des Literaturwettbewerbs über das Ruhrgebiet präsentiert, stellt die Mayersche Buchhandlung in Kooperation mit dem Universitätsverlag Brockmeyer Bochum den Krimi der Autoren Rainer Küster & Rüdiger Schneider: «Wolfszorn» vor.

«Leb im Ballungsgebiet, das an Druckstellen wie Fallobst aussieht.»

Unter diesem Motto beteiligten sich über 160 Autoren und Autorinnen am 2. Ruhrgebiets- Literaturwettbewerb, bekannte Namen sowie junge Nachwuchsautoren. Entstanden ist eine bunte Mischung aus nachdenklicher Prosa, humorvoller Erzählungen und prägnanter Gedichte. Kreativ und innovativ sind Autoreninnen und Autoren an die thematische Vorgabe gegangen.

Die Bibliothek des Ruhrgebiets lädt gemeinsam mit dem Klartext-Verlag herzlich zur Preisverleihung ein. Sie findet im Rahmen einer Premierenlesung statt, die gleichzeitig der Auftakt zu einer großen Lesetour durchs gesamte Ruhrgebiet ist.
Freitag 10. Februar 2012, 18:00 Uhr
Rainer Küster & Rüdiger Schneider:
«Wolfszorn» Krimilesung.
Die beiden Autoren lesen aus ihrem neuen Revierkrimi mit viel Lokalkolorit aus Bochum und Hattingen in der Mayerschen Buchhandlung,
44787 Bochum, Kortumstr. 69-71.
Eintritt frei

Museumsschließung:
RuhrKunstMuseen kritisieren kulturfeindliche Sparphantasien
Museumsnetzwerk reagiert auf Absicht, Kunstmuseum Bochum zu schließen

25. Januar 2012. Die Direktorinnen und Direktoren der RuhrKunstMuseen appellieren an die Verantwortlichen der Landes- und Kommunalpolitik, den Bestand öffentlicher Museen und Sammlungen langfristig zu sichern und nicht zum Spielball bürokratischer Spar- und Abbruchphantasien zu machen.

«Erinnern sollte nicht zu Denkmalspflege verkommen»
Ein Statement des Archivs für KulturArbeit zu einer Möglichen Kooperation mit der Kulturakademie-Ruhr



im Januar u.a. mit
Paul Poets:
Empire Me

Eine dokumentarische Reise in Utopien


präsentiert

Tragödien des Alltags - zum Schreien komisch:

Multimedialer Theaterabend von Theater Gegendruck zum großen russischen Autor Daniil Charms hat zum Jahresbeginn 2012 Premiere
21. Januar 2012
in der Altstadtschmiede Recklinghausen



Das Katakomben-Theater in Essen:
interkulturell, vielfältig, vielschichtig


Anfang des vergangenen Jahres startete das Katakomben-Theater mit neuen Ideen und Vorhaben ins neue Jahr; es sollte ein Zentrum für Weltmusik gegründet werden. Später erwuchs daraus die Idee, eine «Kulturakademie-Ruhr» mit Schwerpunkt Weltmusik und Jazz zu etablieren. Im Oktober war es dann so weit; das Akademie-Projekt wurde offiziell ins Leben gerufen und der Ruhr-2010-Initiator und Chef Oliver Scheytt hielt bei der Eröffnung ein Impulsreferat.

Was im vergangenen Jahr angelegt und begonnen wurde, soll, wenn es nach dem Willen und den Plänen des Leitungsteams geht, in diesem Jahr gefestigt und ausgebaut werden. Stadt Essen und das Land prüfen eine Förderung, zeigen sich aber bisher eher zurückhaltend.

Nichtsdestotrotz sind die Macher des Katakomben-Theaters optimistisch und blicken voller Tatendrang in das Jahr 2012. Schließlich gibt es schon gute Kooperationen zwischen dem Katakomben-Theater und Ilse Storbs Labor für Weltmusik, die an der Folkwang Musikschule verankert ist, mit einzelnen Lehrenden der Folkwang Universität und mit Studierenden und jungen Absolventinnen und Absolventen. Zum Beispiel präsentiert Professor Thomas Hufschmidt CLUBDATES:

und die jungen Folkwang-Absolventinnen Laura Totzke und Mara Minjoli sorgen für «JoungFreshJazz.»
Das Leitungsteam verspricht sich auch einiges von dem im vergangenen Jahr ins Leben gerufenen PostdramaEnsemble.

Eine bedeutende Persönlichkeit der Interkulturarbeit in NRW verabschiedet sich

Nach dreißig Jahren Dienstzeit bei der Stadt Duisburg verabschiedet sich einer der engagiertesten und bekanntesten Interkulturarbeiter des Landes von seinem städtischen Angestelltensein. Tayfun Demir war zuletzt im Referat für interkulturelle Kulturarbeit der Stadt Duisburg tätig, hatte zuvor noch den Vorsitz im Vorstand des DTR-Kulturrates inne, bis er von diesem Amt zurücktrat, das er als Nachfolger von Faruk Þen, des ehemaligen Leiters des Zentrums für Türkeistudien übernommen hatte. Immer wieder mischte sich Tayfun Demir mit interessanten und engagierten Ansichten in die Interkulturarbeit ein, organisierte Tagungen und Festivals. U.a. war er bei der Gründung des MELEZ-Festivals 2005 in der Bochumer Jahrhunderthalle dabei. In diesem Jahr brachte er auch ein Magazin unter dem Titel MelezArt heraus.

Eine einmalige Sonderedition eines Magazins auf künstlerisch und literarisch hohem Niveau, dessen regelmäßiges Erscheinen nicht eingerichtet werden konnte.

Tayfun Demir (links) präsentiert nicht ohne Stolz die Zeitschrift MELEZArt auf dem MELEZ-Festival 2005 in der jahrhunderthalle. Und Faruk Þen (rechts) bemerkt dazu: «So eine schöne Zeitschrift und kein Wort über das Zentrum für Türkeistudien?!»
Am 1. April 2008 organisierte Tayfun Demir eine große Zusammenkunft von Interessenten an einem Deutsch-Türkischen Kulturrat in der Alten Feuerwache in Duisburg, wozu der damalige Vorsitzende Faruk Þen offiziell einlud, dem Treffen aber fernblieb, an dem sich nahezu 100 Menschen aus NRW beteiligten.
Zu Tayfun Demirs Publikationen zählen auch zwei wichtige Bibliographien über die türkische Literatur in deutscher Sprache und über türkischstämmige Autoren unter dem Titel «Türkische Literatur in deutscher Sprache» und «TürkischDeutsche Literatur. Chronik literarischer Wanderungen». Zu seinen bedeutendsten Arbeiten gehört die Einrichtung einer türkischsprachigen Bibliothek in der Duisburger Stadtbüherei, wo er vor seiner Zeit im Referat für interkulturelle Kulturarbeit als Bibliothekar beschäftigt war.
Rechtzeitig im Oktober 2011 anlässlich des Abschlusses eines Anwerbeabkommens zwischen der Bundesrepublik und der Republik Türkei vorn 50 Jahren brachte er in dem von ihm gegründeten Verein Dialog e.V. unter der Rubrik «Dialog Edition» die von Sabine Adatepe angefertigte Übersetzung von Fakir Baykurts Roman «Yarým Ekmek» (Halbes Brot) heraus.
Montag, 28. November 2011
20.00 Uhr, in der Zentralbibliothek
Düsseldorfer Straße 5-7, 47051 Duisburg

stellt Tayfun Demir gemeinsam mit der Übersetzerin Sabine Adatepe den Roman vor und feiert zugleich seinen Abschied von seinem Angestelltenverhältnis bei der Stadt Duisburg. Möge dieser Schritt in den Ruhestand kein Schritt in einen Stillstand im Leben voller Aktivitäten von Tayfun Demir sein.
Uri Bülbül