









Kemnade-International






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Rafael Cortés in der Lichtburg
13. Dezember 2011 | 20.00 Uhr
Ein Konzertabend auf internationalem Spitzenniveau
 präsentiert im
Januar 2012: GRÜN (Arbeitstitel)
(Premiere, Tanztheater)
Eine bedeutende Persönlichkeit der Interkulturarbeit in NRW
verabschiedet sich
Nach dreißig Jahren Dienstzeit bei der Stadt Duisburg verabschiedet sich
einer der engagiertesten und bekanntesten Interkulturarbeiter des Landes
von seinem städtischen Angestelltensein. Tayfun Demir war zuletzt im Referat
für interkulturelle Kulturarbeit der Stadt Duisburg tätig, hatte zuvor noch
den Vorsitz im Vorstand des DTR-Kulturrates inne, bis er von diesem Amt zurücktrat,
das er als Nachfolger von Faruk Þen, des ehemaligen Leiters des Zentrums für
Türkeistudien übernommen hatte. Immer wieder mischte sich Tayfun Demir mit
interessanten und engagierten Ansichten in die Interkulturarbeit ein, organisierte
Tagungen und Festivals. U.a. war er bei der Gründung des MELEZ-Festivals 2005
in der Bochumer Jahrhunderthalle dabei. In diesem Jahr brachte er auch ein Magazin unter
dem Titel MelezArt heraus.

Eine einmalige Sonderedition eines Magazins auf künstlerisch
und literarisch hohem Niveau, dessen regelmäßiges Erscheinen nicht
eingerichtet werden konnte.

Tayfun Demir (links) präsentiert nicht ohne Stolz
die Zeitschrift MELEZArt auf dem MELEZ-Festival 2005 in der jahrhunderthalle.
Und Faruk Þen (rechts) bemerkt dazu: «So eine schöne Zeitschrift und
kein Wort über das Zentrum für Türkeistudien?!»
Am 1. April 2008 organisierte Tayfun Demir eine große Zusammenkunft von
Interessenten an einem Deutsch-Türkischen Kulturrat in der Alten Feuerwache
in Duisburg, wozu der damalige Vorsitzende Faruk Þen offiziell einlud, dem Treffen
aber fernblieb, an dem sich nahezu 100 Menschen aus NRW beteiligten.
Zu Tayfun Demirs Publikationen zählen auch zwei wichtige
Bibliographien über die türkische Literatur in deutscher Sprache und über
türkischstämmige Autoren unter dem Titel «Türkische Literatur in deutscher Sprache»
und «TürkischDeutsche Literatur. Chronik literarischer Wanderungen». Zu seinen bedeutendsten Arbeiten gehört die
Einrichtung einer türkischsprachigen Bibliothek in der Duisburger Stadtbüherei, wo er
vor seiner Zeit im Referat für interkulturelle Kulturarbeit als Bibliothekar
beschäftigt war.
Rechtzeitig im Oktober 2011 anlässlich des Abschlusses eines Anwerbeabkommens zwischen der
Bundesrepublik und der Republik Türkei vorn 50 Jahren brachte er in dem
von ihm gegründeten Verein Dialog e.V. unter der
Rubrik «Dialog Edition» die von Sabine Adatepe angefertigte Übersetzung von
Fakir Baykurts Roman «Yarým Ekmek» (Halbes Brot) heraus.
Montag, 28. November 2011
20.00 Uhr, in der Zentralbibliothek
Düsseldorfer Straße 5-7, 47051 Duisburg
stellt Tayfun Demir gemeinsam mit der Übersetzerin Sabine Adatepe den Roman vor
und feiert zugleich seinen Abschied von seinem Angestelltenverhältnis bei
der Stadt Duisburg. Möge dieser Schritt in den Ruhestand kein Schritt in einen
Stillstand im Leben voller Aktivitäten von Tayfun Demir sein.
Uri Bülbül
Theater Traumbaum/Freier Vogel präsentiert in Pre-View und Vor-Premiere:

«Einfach So - Ohne Nix»
02. Dezember 2011
Zwei menschliche Wesen begegnen sich
irgendwo im Nirgendwo.
Argwohn, Konkurrenz, ... Eigenschaften die den beiden
bei ihrer Begegnung im Wege stehen.
Gemeinsam ist ihnen, dass sie nichts haben,
und das ist hier ihre grosse Chance.
23. November 2011 20.00 Uhr
Shoes'n'Balloons und Rinklawoh Group
Shoes 'n' Balloons erkunden den Klangraum, erschaffen im Sekundenflug Momente der intensiven Atmosphäre
und durchwandern die feinen Nuancen des Vokalklangs; drei Sänger & drei Sängerinnen
der Essener Folkwang Universität der Künste interpretieren eigene und bekannte
Melodien.

- Christine Willems (Sopran 1)
- Laura Totzke (Sopran 2)
- Mara Minjoli (Alt)
- Christopher Vögeler (Tenor)
- Bela Kassan (Bariton)
- Marius Geltinger (Bass)
stehen für poppig bis jazzige Arrangments, die Ihnen die Leichtigkeit und magischen Momente des Gesangs näherbringen.
Shoes'n'Balloons singen diesem Moment entgegen und nehmen ihre Zuhörer mit. Dabei verbindet die sechs Vokalisten die Suche nach DEM klangvollen Erlebnis, welches Musik so oft unvergesslich werden lässt.
23.11.2011 ab 18.00 Uhr Verlag Design Pavoni in Kooperation
mit dem Kulturamt der Stadt Bocholt:
«Wir spielen ein Theater der gebrochenen Stücke»
Das PostdramaEnsemble des Katakomben-Theaters präsentierte am
12./13. November 2011 um 20.00 Uhr
«Ein Koffer voll Welt»
im Katakomben-Theater Essen
Hier eine Fotodokumentation von dem Regisseur der Inszenierung Uri Bülbül mit
Fotos von Þener Þentürk.

Am Sonntag, 20.11.2011 schlossenen sich die ersten Literatüren mit einer Matinee-Veranstaltung
im Katakomben-Theater Essen mit:
Zwischensichten
einer poetischen, visuellen und akustischen Performance.
Ein Event, gewoben aus hautnaher Poesie, erlebten Bildern und aus dem Augenblick geborener Musik.
Anlässlich des Abschlusses eines Anwerbeabkommens zwischen der Bundesrepublik
Deutschland und der Türkei zum Import von Arbeitskräften gibt es eine
Veranstaltunsgreihe in der kommenden Woche
(08.-13. November 2011)
im Katakomben-Theater Essen

mit Unterstützung der Stadt Essen via RAA/Büro für
interkulturelle Arbeit
Am Dienstag, 8. November 2011, fand eine zweisprachige Lesung des auf Deutsch
neu erschienenen Romans von Fakir Baykurt: «Halbes Brot/Yarým Ekmek» statt.
 Es las der Sprecher des Katakomben-Theaters
und Literat Uri Bülbül in Würdigung des Autors und lobte die Qualitäten der
Übersetzerin Sabine Adatepe, die bei der Buchvorstellung am
28. November 2011 in der Zentralbibliothek in
Duisburg selbst anwesend sein wird.

Tüpisch Türkisch präsentiert: «Happy Birthday, Türke!»
10.-13. November 2011
im Kölner Filmhauskino
Maybachstr. 111, 50670 Köln

50 Jahre Österreichische Gesellschaft für Literatur
Eine Programmvorschau
Die Österreichische Gesellschaft für Literatur, der älteste Literaturveranstalter in Wien, feiert das Jubiläum ihres 50jährigen Bestehens.
Die Eröffnung fand am 18. Dezember 1961 im Palais Wilczek statt.
Mit LiteraTüren eröffnet die KulturAkademie-Ruhr im Katakomben-Theater ein musikalisch-literarisches Festival der Kunstentgrenzungen mit möglichst vielen jungen Autorinnen und Autoren, Künstlerinnen und Künstlern, Musikerinnen und Musikern, mit Newcomern und Experimenten. LiteraTüren steht für die Öffnung von Genre- und Gattungsgrenzen, für die Öffnung der Türen zwischen den einzelnen Kunstgattungen wie Musik, bildende Künste, Fotografie, Tanz und Literatur.
Vom 14. bis zum 20. November 2011
werden im Katakomben-Theater zum ersten Mal die LiteraTüren für Nachwuchsautoren
und literarische Außenseiter und Newcomer geöffnet.

Nach der Eröffnung der KulturAkademie-Ruhr mit der offiziellen Feier am 10.
Oktober 2011, in der Oliver Scheytt die Eröffnungsrede hielt, und nach den
Gastauftritten der Weltmusiker und Jazzer Okay Temiz und Erkan Oður geht es
im Programm der KulturAkademie-Ruhr im Katakomben-Theater weiter mit den
Literaturtagen unter dem Titel LiteraTüren vom 14. - 20. November 2011 und
mit den Arbeiten des PostdramaEnsembles, die am 12./13. November 2011 um 20.00 Uhr
zur Aufführung gebracht werden. Der Titel der Aufführung: «Ein Koffer voll Welt.»
Am 30. November 2011 geht die einzige und einzigartige Jazzprofessorin in Europa
Ilse Storb der Frage in einem Vortrag mit Klangbeispielen nach: «Was ist Jazz?» 20.00 Uhr
im Katakomben-Theater Essen.
Das weitere Programm der KulturAkademie-Ruhr finden Sie auf der Homepage
der Akademie: www.kulturakademie-ruhr.de
Ab Donnerstag, 24. Nov., füllt 4 Tage lang das 19.
blicke Filmfestival die Leinwand des Kino Endstation.
- Doppelbödig
- Vielschichtig
- Durchsichtig
- Nachsichtig
Eröffnung: Donnerstag 24. Nov., 18.30 Uhr Empfang, 19.00 Uhr Eröffnung

Erkan Oður mit seinem Telvin Trio aus Istanbul in den Katakomben Essen

Auf Einladung der KulturAkademie-Ruhr gastiert der Fretlessgitarrist
Erkan Oður mit seinem Trio von Freitag, 21. Oktober 2011 bis Dienstag
25. Oktober 2011 in Deutschland und tritt am heutigen Sonntag, 23. Oktober 2011 um
20.00 Uhr im Katakomben-Theater auf.
KulturAkademie-Ruhr
Die Drehscheibe der Weltmusik

Oliver Scheytt engagiert sich für die KulturAkademie-Ruhr
Am 10 Oktober 2011 feiert im Katakomben-Theater Essen die KulturAkademie-Ruhr,
die sich selbst als «Drehscheibe für Weltmusik» versteht und die künstlerischen
Kräfte der Region
in einer Institution bündeln möchte, vor geladenen Gästen aus Kunst, Politik und
Verwaltung ihre Eröffnung.
Hier die Presseerklärung des Katakomben-Theaters zur Eröffnung der KulturAkademie...
Bei der Eröffnung der Akademie werden auch junge Absolventen und Studierende der
Folkwang Universität auftreten und ihr Engagement für diese Initiative und Institution
bekunden. Einige Lehrende wie Studierende und Absolventen sehen darin die Möglichkeit
für die Kristallisation einer neuen Szene im Ruhrgebiet. Die Konzertreihe
«YoungFreshJazz» wird auch in diesem Zusammenhang gesehen. Aber auch die Reihe
«Campus-Jazz» von Folkwang-Professoren gehört dazu. Last but not least darf Ilse Storb
mit ihrem Labor für Weltmusik nicht unerwähnt bleiben. Auch sie unterstützt die
KulturAkademie-Ruhr mit Vorträgen und Veranstaltungen und sieht ein Standbein ihres
Labors im Katakomben-Theater und das andere in der Folkwang Musikschule.
Am 30. November um 20.00 Uhr hält Ilse Storb einen Vortrag mit Klangbeispielen
über die Frage «Was ist Jazz?»
Die weitere Entwicklung des Programms und der Akademie-Pläne erfolgt auch
in Gesprächen mit dem Landesmusikrat NRW, dessen Geschäftsführer Dr. Robert von Zahn
der Planern und Leitern der KulturAkademie-Ruhr zur Seite steht.
Der Leiter des interkulturellen Katakomben-Theaters in Essen beantwortet
sinnige wie unsinnige Fragen im Coolibri-Blog. Er buchstabiert noch einmal das
Wort "Integration" für alle, die es immer noch nicht begriffen haben, und bewertet
den Mauerfall bzw. die Wiedervereinigung, was eigentlich nicht automatisch dasselbe
ist und nicht zur Wiedervereinigung hätte notwendig führen müssen. Schließlich gab
es nach dem Zusammenbruch der SED-Diktatur beim einen oder andern durchaus
die leise Hoffnung auf einen tatsächlichen Sozialismus, der niemals hätte anders als
demokratisch sein können. Aber das sind längst verloschene Träume, die nur noch
Archäologen zugänglich sind. Die Gegenwart sieht anders aus: Man starrt ängstlich auf
die Börsenkurse, erwartet den nächsten Chrash oder Banken- oder Staatenpleite und hat die
böse Ahnung, dass es zu diesen menschengemachten Naturkatastrophen keine
Alternativen gibt, während es zum realen DDR-Sozialismus die Alternative einer
gigantischen Traumbanane existierte.
Und was sagt der Theaterdirektor
Kazým Çalýþgan dazu? Lesen Sie dazu den coolibri-blog:
Türken/Muslime in Deutschland: Deine persönliche Bilanz? #3 Kazim Calisgan
Buchvorstellung und Lesung auf Zeche Zollverein
Triple Z

UFO-Alarm zwischen Dortmund und Essen
30. September um 19.00 Uhr im Triple Z (Zeche Zollverein)
Katernberger Str. 107
45327 Essen-Katernberg
Der Eintritt ist frei
Havva Gülcan Ayvalýk präsentiert ihr Buch:
verheimatet

v.l.n.r: Uri Bülbül, Tuncay Kalaycý, Dr. Helmuth Schweitzer, Andreas Bomheuer,
Havva Gülcan Ayvalýk
Foto: Fatih Yýldýz,
maviverlag
Am Dienstag, 27.09.2011 liest Havva Gülcan
Ayvalýk 20.00 Uhr in der VHS Bochum
Mehr Feinfühligkeit,
Kompetenz und Reflektiertheit in Fragen der Integration bleibt immer wieder
anzumahnen

Mark Terkessidis, 1966 geboren, arbeitet als Publizist mit den Schwerpunkten
Popkultur und Migration. 2006 verfaßte er zusammen mit Yasemin Karasoðlu ein intensiv
diskutiertes Plädoyer für mehr Rationalität in der Integrationsdebatte.
Was hat sich seit dem getan in den Vergangenen fünf Jahren? Was hat sich wirklich
bewegt? Wieviel Rationalität ist in den Umgang mit den Einwandererinnen und
Einwanderern eingekehrt? Und auch das darf gefragt werden: wieviel Rationalität
bringen die MigrantInnen selbst auf in ihrer Einstellung gegenüber ihrer
Einwanderungsgesellschaft? Wie selbstverständlich und heimisch bewegen sie sich hier
und setzen ihre Vorstellungen und Ideen um? Um diese Fragen neu zu diskutieren und die
Antworten kritisch zu prüfen, stellt Mark Terkessidis' Buch noch immer einen
Orientierungspunkt und Meilenstein dar, an dem man sich in der Diskussion durchaus
abarbeiten kann.
Der weltklasse Perkussionist und die Ikone des Oriental Jazz
OKAY TEMIZ gastierte in Essen

Der Star-Perkussionist und Jazz-Musiker Okay Temiz, der auch als einer der
Ur-Väter der Weltmusik gilt, gastierte eine Woche in Essen und trat mit dem in
Essen gegründeten TRYOL-Quartett zweimal auf den Bühnen von Essen.Original und
einmal im Katakomben-Theater auf. Zudem gab es am Abend des 15. September 2011
einen Workshop mit Okay Temiz und TRYOL, wozu auch weitere Musiker eingeladen waren.
Die Residenz ermöglichte die RAA/Büro für interkulturelle Arbeit anlässlich der
Tatsache, dass vor genau 50 Jahren das Anwerbeabkommen zwischen der Bundesrepublik
Deutschland und der Türkei abgeschlossen wurde.
So unterstützt die RAA in diesem Jahr kulturelle Aktivitäten,
die von Migranten ausgehen und eine besondere Bereicherung der Kultur darstellen.
Nachhaltigkeit ist eine der Eigenschaften, auf die es hierbei ankommt.
Als eine besonders nachhaltige Aktivität wird die Einrichtung einer
«KulturAkademie-Ruhr»
als «Drehscheibe für Weltmusik» von der RAA/Büro für interkulturelle
Arbeit Essen eingestuft.
Uri Bülbül, der Sprecher des Katakomben-Theaters und Mitinitiator der
KulturAkademie-Ruhr, sagte in einer
kurzen Ansprache am Sonntag auf dem
Kennedy-Platz, das Katakomben-Theater wolle mit der KulturAkademie seinen
Beitrag zur kulturellen Bereicherung dieser Region leisten.
Junge JazzerInnen mischen auf...

...mit einer Reihe von Konzerten im Katakomben-Theater Essen
25 Jahre Ernst-Bloch-Gesellschaft
Utopien von Zivilgesellschaft
Mössingen, 07.09.2011 Was kann Philosophie, genauer gesagt die
Philosophie Ernst Blochs, für die Entfaltung von Zivilgesellschaft in Europa
- und nicht nur dort - beitragen? Was bedeuten «Konkrete Utopien von Demokratie»?
Spätsommersturm oder Spätsommernachtstraum in den Katakomben Essen?
Nun ist es raus: es ist «offiziell» -wenn in
diesem Zusammenhang der freien Kulturszene dieses Wort überhaupt angebracht sein
kann. Seit einem Jahr regte sich einiges in den Büros des Katakomben-Theaters; es wurden
neue Projekte entwickelt, Aktivitäten geplant und Pläne geschmiedet. Am 15. Januar diesen
Jahres gab es einen Empfang, bei dem die Idee eines «Zentrums für Weltmusik» in die
Welt gesetzt wurde. Daraus hat sich in den neun Monaten bis heute die KulturAkademie-Ruhr
entwickelt und startet nun sein Programm unter dem Motto:
Kreativität entfalten.
Der Initiative liegt ein sechzig Seiten starkes Konzept zugrunde, das sowohl
den philosophischen Hintergrund als auch die Kooperationen mit anderen
Institutionen und einzelne Programmpunkte aus dem Angebotskatalog der Akademie
enthält. Als «Drehscheibe der Weltmusik» liegt der
Schwerpunkt der Arbeit im Bereich Musik, wo sich das Katakomben-Team am stärksten
präsentiert. «Wir möchten mit unserer Arbeit unseren Beitrag zur KulturMetropoleRuhr
leisten, auch wenn das noch nicht bei allen politisch und administrativ Verantwortlichen
angekommen ist», sagt Kazým Çalýþgan, der Weltmusiker und Leiter des Katakomben-Theaters.
Das Konzept sei nicht abgrenzlerisch und geheimnistuerisch, wie seit Februar
großangekündigte ominöse Pläne ähnlicher Art in Umlauf gebracht wurden, die dann leise
verklangen. Das Konzept der KulturAkademie-Ruhr sei vielmehr offen und auf Kooperation
angelegt. «Wir reden nicht nur von Partizipation, sondern bieten sie wirklich an
und möchten auch gerne selbst partizipieren, wo still und heimlich Kuchen verteilt
werden», erklärt er weiter. «Es gab schon früher auf dem Pausenhof Kinder, die
ihr Pausenbrot mit anderen gerne geteilt haben und welche, die ihre Schokaldenriegel
erst einmal ganz ableckten, damit ja keiner etwas davon abhaben will», scherzt er und
fügt hinzu: «Es ist wahrscheinlich eine Mentalitätsfrage».
Die Meldung des Katakomben-Theaters zur Gründung der KulturAkademie-Ruhr finden Sie
hier...
Politik heißt...
Ein Kommentar zu einer Pressemeldung des Pressedienstes der Frankfurter
Buchmesse
Bücher «noch einmal flüchtig alles» eine Retrospektive:
Friedrich Grotjahns Werk im Überblick

Kulturelle Grundlagen von Integration
Ist das Konzept der Integration überholt?
Theoretische Fassungen einer aktuellen Debatte
Ein Kongress an der Universität Konstanz
13. bis 15. Juli 2011
Den Auftakt macht Zafer Þenocak mit einer Lesung aus seinem Buch:
Deutschsein. Eine Aufklärungsschrift
[verflixt] - Campus-Theater in Dortmund FAUST mal anders
Termine:
Mittwoch, 6. Juli 2011| 19.00 Uhr
Samstag, 9. Juli 2011 | 19.00 Uhr
Rockabilly Ruhrpott (Bundesstart)
Jenseits von Popkultur und Mainstream hält sich im größten Ballungsgebiet
Deutschlands seit Jahrzehnten beständig die Rock'n
Roll-Szene... [mehr]
Swans (Bundesstart)
Ein Vater und sein halbwüchsiger Sohn kommen nach Berlin.
Der Junge hat seine Mutter, die jetzt im Krankenhaus im Koma liegt,
niemals zuvor gesehen... [mehr]
Hier das ganze Programm als PDF zum Download
Bücher querbeet...
Ein neuer Ruhrgebietskrimi «mit Anschnallpflicht»
Ein schlafloser Schauspieler, eine geheimnisvolle Frau und ein süßer
Hundewelpe geraten in eine wilde Hetzjagd, die sie quer durch das Ruhrgebiet führt.
Können Humphrey Bogarts und Clint Eastwoods Kniffe sie in den Morgen retten?
Der Essener Autor Arnd Federspiel und der Droste Verlag präsentieren:
Bei Hitze Mord
Mit erfrischender Naivität und Lust zum Schreiben:
Nina Nübels Fantasy-Romane
Harald Paeske | Annedore Paeske
ZwischenSichten
«Zwischen den Sichten allsichtig geweitete Räume belichten
entsperrte Blick-Fenster Geistsprung»
Vom Froschkönig zur fetten Unke
Komm, sei kein Frosch...
«Der Frosch gehört seit der Steinzeit in die Bildwelt und Kulturgeschichte
der Menschen. Noch nie ist die Geschichte dieser intensiven Beziehung
erzählt worden. Wie könnte sie besser erzählt werden als in einem Buch?
Das kann bei der Länge der Geschichte nicht kurz sein, soll aber nicht lang sein,
damit die Geschichten von Mensch und Frosch etwas von ihrer Kurzweiligkeit erhalten.»
 Bernd Hüppauf über sein Buch Vom
Frosch - Eine Kulturgeschichte zwischen Tierphilosophie und Ökologie
Havva Gülcan Ayvalýk verheimatet
Essen: ethnotopia, 2011 ISBN 978-3-9814476-0-6
Appell an die Henker: Bitte, das Töten zu unterlassen
Aufruf deutschsprachiger Autorinnen, Autoren und Kulturschaffender,
Rafik Shami und andere rufen die syrische Regierung auf, die Gewalt gegen die
eigene Bevölkerung einzustellen: «Friedliche Demonstranten, die sich für Freiheit
und Demokratie einsetzen, werden in Syrien von einem verbrecherischen Regime
verhaftet, gefoltert oder auf der Straße ermordet.
Seit mehr als zehn Tagen wird die Stadt Daraa von der Außenwelt abgeschnitten
und belagert. Dieses gleiche Regime, das seit Jahrzehnten das Land ausgeraubt,
seine politischen Kritiker inhaftiert und gefoltert hat, verhindert jetzt jede
friedliche Reform und steuert das Land in einen Bürgerkrieg.
Wir, die UnterzeichnerInnen solidarisieren uns mit dem syrischen Volk und seinem
Einsatz für Freiheit und Demokratie und verurteilen das brutale Vorgehen des
Assad-Regimes gegen die Zivilbevölkerung.
Wir appellieren an die syrische Regierung, das Blutvergießen zu beenden und eine
friedliche und demokratische Lösung des Konflikts herbeizuführen.»
Wer mag, kann diesen Appell an ein Regime, das seit 50 Jahren den "Ausnahmezustand"
im Land aufrecht erhält, downloaden und unterschreiben und am besten an die Syrische
Botschaft senden:
Rauchstraße 25
10787 Berlin
Ich bin auch ein integrationsunwilliger Migrant - einer, wie es ein Bertolt
Brecht oder Kurt Tucholsky gewesen ist...
Uri Bülbül kommentiert einen Artikel von Kamuran Sezer
in www.migazin.de
Das Institut für deutsche Sprache und Literatur und die Fakultät
Kulturwissenschaften der TU Dortmund schreiben gemeinsam den
Petra-Meurer-Preis zur Förderung freier Theaterprojekte
oder literarischer Inszenierungen im Raum Dortmund
aus.
Der Preis ist mit 1000 Euro dotiert. Entsprechende Projekte können
sich bis zum 30. Mai 2011 mit einer Kurzdarstellung und exemplarischem
audiovisuellen Material bewerben:
Technische Universität Dortmund
Dekanat der Fakultät Kulturwissenschaften
-Frau Öztürk-
Emil-Figge-Str. 50
44227 Dortmund
Die Veranstaltung zur Verleihung des Preises findet
mit freundlicher Unterstützung der DEW 21 - am 4. Juli 2011 ab 19 Uhr im
Theater des Depots statt.
(Immermannstr. 29 | 4417 Dortmund).
Kazým Çalýþgan und Uri Bülbül vertonen und übersetzen
Karacaoðlans «Gurbette»
Andreas Heuser und Kazým Çalýþgan auf ihrer CD ASYA
mit der Vertonung von Pir Sultan Abdals DOSTUM
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