Loses Mundwerk - satte Töne

Improvisationstheater FRIZZLES im Katakombentheater


Sobald sie die Bühne betreten kann alles passieren, nur langweilig wird es nie. Keine der Szenen ist geprobt und doch wird es mal romantisch, mal blutig wie im englischen Krimi.

In jedem Genre fühlen sich die vier Kölner Impro-Schauspieler zu Hause. Alles wird von den preisgekrönten FRIZZLES aus dem Stegreif improvisiert - ganz gleich ob das Publikum «Talkshow» oder «Bollywood» ruft, das Ensemble bringt es in Sekundenschnelle auf die Bühne.

Ihre Show ist interaktive, intelligente Unterhaltung mit viel Musik, denn zu allem Überfluss können die FRIZZLES auch noch singen, wobei sie live am Piano begleitet werden. Zum allerersten Mal spielen sie in Essen im Katakombentheater - um im Herzen des Ruhrgebiets neue Zwischenrufer kennenzulernen.

Bekannt ist die Gruppe um Katrin Piplies, Olaf Bürger und Betty LaMinga für Ihr loses Mundwerk und ihre charmante Spontaneität. «Mal sehen ob den Essenern nach dem Kulturhauptstadtjahr noch was einfällt. Wir freuen uns immer über schräge Zurufe, die wir noch nie verarbeitet haben.» Am Freitag, 08.04. können das die Zuschauer gerne auf die Probe stellen. Um 20 Uhr klingt der erste Ton, geht Merkel baden oder es entsteht ein neuer Roman - ganz wie Sie möchten...

www.frizzles.de

INTERKULTUR - Diskussion mit MARK TERKESSIDIS

Dienstag, 29. März 2011 | 19.00 Uhr
Clubraum VHS Bochum





Teilhabe durch Gleichbehandlung?

Diskussionsveranstaltung zu antirassistischen Strategien mit Prof. Dr. Arian Schiffer-Nasserie
Das Bochumer Forum für Antirassismus und Kultur - BoFo e.V. lädt alle Interessierten zu einer Diskussionsveranstaltung mit Prof. Dr. Arian Schiffer-Nasserie zum Thema: «Teilhabe durch Gleichbehandlung? Antirassistische Strategien» ein:
Freitag, 04. März 2011 um 18.00 Uhr
Bahnhof Langendreer, in 44892 Bochum, Wallbaumweg 108, Raum 6.

Mystische Melange der Schwingungen und Stimmungen

Eine Weltmusik-Performance der besonderen Art

Sedaa




"Sedaa" bedeutet im Persischen "Stimme" und verbindet die traditionelle mongolische mit der orientalischen Musik zu einem ebenso ungewöhnlichen wie faszinierenden Ganzen.
Die in ihrer mongolischen Heimat ausgebildeten Meistersänger Nasaa Nasanjargal, Naraa Naranbaatar und der virtuose Hackbrettspieler Ganzorig Davaakhuu entführen gemeinsam mit dem iranischen Multiinstrumentalisten Omid Bahadori in eine wahrhaft exotische Welt zwischen Orient und mongolischer Steppe.
Die Grundlage ihrer modernen Kompositionen bilden Naturklänge - erzeugt mit traditionellen Instrumenten und durch die Anwendung uralter Gesangstechniken nomadischer Vorfahren, bei denen ein Mensch mehrere Töne zugleich hervorbringt. Vibrierende Untertongesänge und der Kehlgesang Hömii sowie die wehmütigen Klänge der Pferdekopfgeige Morin Khuur und die perligen Töne des mit 120 Saiten bespannten Hackbretts verschmelzen zusammen mit pulsierenden orientalischen Trommelrhythmen zu einer mystischen Melange der Schwingungen und Stimmungen.

Sonntag, 13. März 2011
20.00 uhr
Katakomben-Theater Essen

«Frühling der Kulturen» - ein interkulturelles Kölner Musikfest

21. März 2011 um 19:30 Uhr im Gloria Theater, Köln
Das altpersische Frühlingsfest Nouruz oder auch Newroz wird am 21. März eines jeden Jahres von Menschen auf dem Balkan, in der Schwarzmeerregion, im Kaukasus, in Zentralasien und im Nahen Osten gefeiert. Das über 3000 Jahre alte Fest gehört seit 2009 auch zum UNESCO-Weltkulturerbe. Auch in Köln lebt eine große Anzahl von Menschen, die aus diesen Regionen stammen und alljährlich den Beginn des Frühlings mit Feiern und Festivitäten begrüßen.

An diesem Tag veranstalten wir erstmalig unter dem Motto "Frühling der Kulturen" ein Newroz-Fest im Gloria, das sich an alle Kölnerinnen und Kölner richtet. Es treten persische, kurdische, aserbaidschanische, armenische und türkische Musikgruppen auf, auch eine deutsche Band aus Köln ist dabei.

Die sechs Bands werden an diesem Abend einen Auszug aus der kulturellen Vielfalt Kölns und seines immer wieder neu zu entdeckenden musikalischen Reichtums präsentieren. Der musikalische Bogen spannt sich von traditionellen kurdischen Bardenliedern über weiblichen persischen A-Capella-Gesang und orientalisch beeinflusste Jazzmusik bis hin zu deutschsprachigen Ska- und Reggae Rhythmen.

Mit dieser Auftaktveranstaltung wollen wir den "Frühling der Kulturen" zu einem festen Bestandteil der Kölner Festkultur etablieren, der jährlich gemeinsam gefeiert wird.

Mit dabei sind:
1-Maryam Akhondy & BANU - Persische Frauenstimmen und Percussion
2-Laia Genc BAHAR Project feat. Esra Dalfidan - Jazzmusik mit türkischen Elementen
3-Delil Dilanar & Per Sound - Kurdische Bardenlieder westlich harmonisiert
4-Kapelle#3 - Kölner Ska/Reggae/Rocksteady Musikband
5-Seyran & Band - Aserbaidschanischer/Russischer Folk-Pop-
6-Artak Voskanyan & Band - Zeitgenössischer armenischer Folk

Die Veranstaltung wird gefördert vom Kulturamt der Stadt Köln

Schirmherr ist Oberbürgermeister Jürgen Roters

Eine Produktion von PER MUSIC www.per-music.com

Kulturcafé Tarantababu Dortmund:

Dienstag, 15.2.2011, 19.30 Uhr

«Recht extrem - die Extremismustheorie und ihre Auswirkungen»

Am 15. Februar ist es wieder so weit: Die Veranstaltungsreihe «WAS GEHT MICH DAS AN!?» des Dortmunder Antifa Bündnis (DAB) geht in die nächste Runde. An dem Dienstag wird ab 19:30 Uhr ein Referent des Antirassistischen Bildungsforums Rheinland einen Vortrag über das Thema «Extremismus» halten.

Die Extremismus- bzw. Totalitarismustheorie erlebt seit den 1990er Jahren einen neuen Aufschwung. In der Wissenschaft ist sie höchst umstritten. Die Annahme, «Extremismen» auf der Rechten sowie auf der Linken hätten viele Gemeinsamkeiten und seien nur unterschiedliche Ausformungen eines «extremistischen» Kerns, wird von zahlreichen Fachleuten kritisiert - schließlich fasst sie völlig unterschiedlich strukturierte Weltanschauungen zusammen.

Gänzlich ungeachtet ihrer wissenschaftlichen Fragwürdigkeit entfaltet die Extremismustheorie zunehmend praktische Wirkung. In den 1950er Jahren popularisiert, um der Bonner Republik eine ideologische Basis zu verpassen und zugleich den staatlichen Antifaschismus der DDR zu delegitimieren, erlebt sie seit den 1990er Jahren einen neuen Aufschwung. Unterstützt nicht zuletzt von den Bundes- und Landeszentralen für politische Bildung bieten Extremismustheoretiker das Rüstzeug, das es ermöglicht, nicht nur Neonazis zu attackieren, sondern auch fundamentale linke Kritik. Immer öfter geraten mittlerweile Antifaschistinnen und Antifaschisten ins Visier der Extremismustheoretiker und ihrer praktischen Adepten in den Behörden.

Der Vortrag informiert über die Extremismus- bzw. Totalitarismustheorie, über wissenschaftliche Kritik an ihr und über ihre praktische Anwendung durch die bundesdeutschen Behörden seit den 1950er Jahren. Wir hoffen, wie schon bei dem ersten Vortrag, auf zahlreiche Teilnahme und interessante Diskussionen. Außerdem erwarten Euch wieder leckere Snacks und Drinks zum Solipreis.

Kulturcafé Taranta Babu, Dortmund

Der Kommunismus in der Diskussion

Claus Peymann bei Maybrit IllnerBini Adamczak in Bahnhof-Langendreer

In eigener Sache...



Immer wieder in unregelmäßigen Abständen und unterschiedlichen Formaten gab es und gibt es das Kulturprogramm auch in Print. Eine neue Kooperation soll uns dieses Jahr ein regelmäßiges Erscheinen in einem neuen - dieses Mal Zeitungsformat mit entsprechendem Papier und entsprechendem Druckverfahren (Rollenoffset) - gewährleisten. [mehr...]

Der Bochumer Literaturkalender ist da



Das erste und bisher einzige Produkt des Bochumer Literaturnetzwerkes ist mit organisatorischer Hilfe des Kulturbüros erschienen und steht hier als PDF-Datei zum Download bereit...

Betrachtungen zu Entwicklungen interkultureller Arbeit in naher Zukunft:

Brot und Kultur

Das KULTRURPROGRAMM dokumentiert den in der November 2010-Ausgabe von mavidialog erschienenen Leitartikel von Havva Gülcan Ayvalýk und Uri Bülbül


Spirit of Islam der Ruhrtrienale, Faust auf Türkisch, Istanbuler Dokumentar- und Filmwoche, interkulturelle Buchmesse Ruhr, Sezen Aksu in der Jahrhunderthalle Bochum - das sind nur einige von vielen interkulturellen Kulturveranstaltungen, die allein in den letzten zwei Monaten im Ruhrgebiet stattgefunden haben. Die Kultur von Migranten wird immer mehr aufgeführt, vorgetragen und präsentiert. Wo vor einigen Jahren die Veranstalter selber Zuwanderungsgeschichte hatten und Kultur für die eigenen Landsleute veranstaltet haben, gehören heute zu den Veranstaltern und Organisatoren die klassischen traditionellen Kulturhäuser oder die kommerziellen Eventmanagement-Firmen. Die Kultur der Migranten wird als neuer gewinnbringender Trend gehandelt.

Kazým Çalýþgan in der Essener Beilage der WAZ vom 19. Januar 2011:
«Ohne uns funktioniert das nicht»

Der Leiter des Katakomben-Theaters Essen über die Pläne, im Schauspielhaus Bochum unter der Federführung des Dramaturgen Thomas Laue eine Akademie für Interkultur einzurichten



Foto: Ulrich von Born
Seit dem Bundesfachkongress in Bochum Ende Oktober kursieren Gerüchte von Plänen über die genannte Interkulturakademie. Der verantwortliche Thomas Laue, höchstwahrscheinlich vom unerwarteten Geldsegen im voraus überrascht, bastelt seit dem unter großer Geheimhaltung an den Plänen für diese Akademie. Auf Anfragen von Fachleuten oder Journalisten gibt es nur Vertröstungen auf eine Pressekonferenz, die nun endlich für den 7. Februar angesetzt sein soll.

Neben Aktiven der freien Kulturszene äußerte sich auch der Dortmunder Kulturdezernent Jörg Stüdemann im Sinne einer Offenlegung der Pläne zur besseren Kommunikation und Kooperation aller Beteiligten. Von Beteiligung kann aber bisher keine Rede sein.

Hier der WAZ-Artikel von Gordon Strahl über Kazým Çalýþgans Ansichten zu dieser Interkulturakademie.

Der Neujahrsempfang im Katakomben-Theater unter dem Motto "KatakombenPoolSession" ein Erfolg




Rechts vorn: Bürgermeister Rolf Fliß, neben ihm am Tisch Dr. Robert von Zahn, Landesmusikrat | Foto: Demian Bülbül
Das Katakomben-Theater lud am vergangenen Samstag Musikerinnen, Musiker und Menschen aus Politik und Verwaltung zu einem unterhaltsamen Abend mit Musik und Buffet ein. Zugleich sollte auf die Bedeutung des Theaters in der Organisation und Koordination weltmusikalischer Aktivitäten im Ruhrgebiet aufmerksam gemacht werden.

Die Schirmherrin des Abends war Ilse Storb, die einzige europäische Professorin für Jazzforschung, die auf ihr Labor für Weltmusik aufmerksam machte und die Kooperation und die innere Verbundenheit der Idee ihres Labors in der Folkwang Musikschule mit der Idee des Zentrums für Weltmusik im Katakomben-Theater betonte.


Ilse Storb erläutert das Programm des Labors für Weltmusik in der Folkwangschule für Musik und den Zusammenhang mit dem Zentrum für Weltmusik im Katakomben-Theater | Foto: Demian Bülbül

Unterstützt wird die Initiative des Katakomben-Theaters auch vom Essener Kulturdezernenten Andreas Bomheuer, dem Generalkonsulat der Türkei, vertreten durch den Generalkonsul Dr. Hakan Akbulut und vom International Networking Association e.V., vertreten durch Thomas Giesen.


Ob es die deutsch-türkische Comedy-Woche ist oder die türkischen Filmtage oder nun das Zentrum für Weltmusik, der türkische Generalkonsul Dr. Hakan Akbulut zeigt sich an der Seite des Katakomben-Theaters als ein Freund der Künste und der Kultur. | Foto: Demian Bülbül

Unter den Gästen war auch Dr. Robert von Zahn, vom Landesmusikrat NRW.


Der Essener Dezernent für Kultur und Integration Andreas Bomheuer spricht über die regionale Rolle des Zentrums für Weltmusik im Katakomben-Theater | Foto: Demian Bülbül

Der Sprecher des Katakomben-Theaters Uri Bülbül betonte in seiner Begrüßungsrede, dass so ein traumhaftes Theater der Unterstützung, Kollegialität und Solidarität vieler Menschen in Verwaltung, Politik, Kunst und Management bedürfe, um nachhaltig Bestand zu haben und langfristige Projekte entwickeln zu können.

Ich hätte meine Rede ja eigentlich auch mit einer Anlehnung an ein großes, historisches Vorbild beginnen können und unser Anliegen und unser Thema ein bißchen dramatisch aufladen: Ich habe einen Traum - I have a dream!

Aber schauen Sie sich einmal um! Was wir hier sehen, ist doch Traum und Wirklichkeit zugleich. Dieses wunderbare Theater gehört uns, und es obliegt uns, das beste daraus zu machen. Das bedarf der Visionen, der Pläne und Ziele - das bedarf aber auch der Freundschaft, der Solidarität und Kollegialität aller, die hier anwesend sind und auch aller, die hier und heute aus den verschiedensten Gründen nicht anwesend sein können oder wollten.
Rolf Fliß, Bürgermeister der Stadt Essen, unterstrich vor allem die Arbeit Kazým Çalýþgans, des Betreibers des Katakomben Theaters, und wies darauf hin, dass dieses Projekt Zentrum für Weltmusik einen wichtigen regionalen Charakter weit über Essens Grenzen hinaus habe.

Und der Kulturdezernent Andreas Bomheuer sagte: Ich bin sicher, dass wir dieses Projekt zu einem Erfolg machen werden, zu einem Erfolg der regionalen Kulturpolitik.
Kazým Çalýþgan und Andreas Bomheuer | Foto: Demian Bülbül

Das Kulturprogramm dokumentiert
das Interview mit dem Dortmunder Stadtkämmerer und Kulturdezernenten
Jörg Stüdemann
in der November-2010-Ausgabe der interkulturellen und zweisprachigen Zeitung

Der Deutsch-Türkische Kulturrat und seine Zukunft

Jörg Stüdemann im Gespräch mit Havva Gülcan Ayvalýk, der Herausgeberin und Verlegerin von Mavidialog, über interkulturelle Kulturarbeit und die Rolle des Deutsch-Türkischen Kulturrates darin

Der DTR-Kulturrat, vor vier Jahren gegründet, hatte nach einem elan- und hoffnungsvollen Start und einer großen Versammlung in der Alten Feuerwache Duisburg am 1. April 2008 eine Ruhepause, und kommt nun seit dem Relaunch im September 2010 langsam wieder in Bewegung.

Zugleich gibt es, wie es auf dem Bundesfachkongress Interkultur in Bochum zu erfahren war, Bestrebungen und Pläne, mit Unterstützung der Landesregierung eine "Zukunftsakademie Interkultur" im Schauspielhaus Bochum zu etablieren. Federführend dabei ist wohl der Dramaturg Thomas Laue.

Genaue Pläne des Vorhabens wurden aber bisher nicht bekannt gegeben, was vermuten lässt, dass es zwar einen guten Willen der Landesregierung gibt, den sogenannten "klassischen Häusern" in der Mittelknappheit der Städte und Kommunen etwas Gutes zu tun, aber Kompetenz und Planung in Sachen Interkultur bisher hinterher hinken, zumal die "Hochkultur" sich bisher gegenüber der Soziokultur als abgehoben und arrogant zeigte.

Wie aus dem Schauspielhaus Bochum zu erfahren war, ist für den 7. Februar 2011 zum Thema "Interkulturakademie" eine Pressekonferenz geplant.

Jörg Stüdemann, der selbst in der interkulturellen Kulturarbeit stark engagiert ist (Vorbereitungskreis Melezfestival, Vorstandsmitglied des Deutsch-Türkischen Kulturrates), äußerte sich unter anderem zur "Interkulturakademie" im Mavidialog-Interview:
Frage: Auf dem Bundesfachkongress war auch die Rede von einer interkulturellen Akademie. Wissen Sie mehr darüber?

Nur dass am Standort Bochum, offensichtlich im Windschatten des Schauspielhauses, so etwas entstehen soll wie eine Zukunftsakademie Interkultur. Wesentlicher Treiber ist da wohl Thomas Laue, der ja als Dramaturg mit dem Intendanten Anselm Weber von Essen nach Bochum gegangen ist. Im Grunde ist das richtig. Die Frage, was sinnvoll wäre, ist die, über die Profilierung mit anderen ins Gespräch zu kommen. Sonst wird das ein theaterbezogenes Ereignis, das nicht sehr weit trägt. Es wäre günstig, die Akteure vor Ort mit einzubeziehen. Ich weiß nicht, wie weit das jetzt schon geschieht, aber ich habe den Eindruck, da könnte sich noch was bessern. Zumindest ist mir nicht bekannt, dass beispielsweise der Landschaftsverband Westfalen-Lippe mit einbezogen wäre. Barbara Rüschoff-Thale (Kulturdezernentin LWL) hatte sich angeboten, die Zeche Hannover, die sich der Arbeitsmigration, der sozialen und kulturellen Belange von Arbeitsmigrantinnen und -migranten annahm und im Repertoire hatte, in solche Planungen einzubringen. Die Fragestellungen: wie wachsen Kinder und Jugendliche hier auf? Wie sehen Familienzusammenhänge heute aus? Wie äußert man sich künstlerisch und kulturell in diesen Zeiten? könnten zum Hauptgegenstand der Zeche Hannover werden und damit würde sich ein Industriemuseum, das ja andernorts schon existiert, nicht einfach wiederholen, sondern sich auf interkulturelle Projekte ausrichten.

Es wäre auf jeden Fall sinnvoll, weitere Einrichtungen mit eigenen Ressourcen und auch die Migrantenselbstorganisationen einzubeziehen, mit Oberhausen beispielsweise ins Gespräch zu kommen. Apostolos Tsalastras (Kulturdezernent Oberhausen) wäre auch gern engagiert. Ich weiß gar nicht, wie weit Duisburg einbezogen ist. Auch Kazým Çalýþgan (Katakomben-Theater Essen) und andere in Essen wären interessiert. Also langer Rede kurzer Sinn: es wäre gut, wenn sich diese Idee einer interkulturellen Zukunftsakademie als ein vernetztes großes Projekt für die Kulturen abbildete. Dann könnte es ein Zentrum sein, also durchaus auch ein Gebäude, zum Beispiel die Zeche Hannover, aber in Verantwortung und Mitgestaltung vieler anderer Kräfte. [...] Am MELEZ-Prozess kann man ja sehen, dass die Bereitschaft mitzuwirken sehr groß ist. Und man sollte akzeptieren, dass die Bereitschaft mitzuwirken groß ist.

Hier zum vollständigen Interview...

Vor der großen Schneeschmelze noch eine letzte Erkenntnis

Eisbären können nicht weinen

Die Schneebären unseres Kollegen und Nachbarn Eugen Bednarek vor der Galerie




Die Kunstwerke können noch vor der Galerie "dieserart" im Girardet-Haus Essen-Rüttenscheid betrachtet werden. Wer weniger Vergängliches sucht, sollte einen Blick durch das Schaufenster und am besten einen Schritt durch die Tür in die Galerie riskieren. Nur Eisbären müssen draußen bleiben.



Der Filmproduzent, Regisseur und Dokumentarfilmer

Niko von Glasow

inszeniert ein integratives Theaterstück mit dem Titel

ALWAYS



Ilse Storb goes Folkwang

Ilse Storb eröffnet 2011 ein Labor für Weltmusik


Ilse Storb, die einzige europäische Professorin für Jazzforschung, startet in der Folkwang Musikschule am 18. Februar 2011 um 20.00 Uhr ihr Labor für Weltmusik mit ihrer Louis Armstrong Show.

Dem folgt am 25. März 2011 ein gemeinsamer Auftritt mit Kazým Çalýþgan:
Vom Morgenland zum Abendland, wozu auch die CD eines Livemitschnitts des Programms im Katakomben-Theater existiert.

Auf dem Foto oben ist Ilse Storb während einer Pressekonferenz im Katakomben-Theater zu sehen, wo sie den Journalisten die Komposition von Dave Brubeck zu ihrem Geburtstag mit persönlicher Widmung zeigt.



LA DANSE
Das Ballett der Pariser Oper

Ein Dokumentarfilm von Frederick Wiseman
mit Solotänzern, Corps de Ballet, Orchester und Schule der Opéra National de Paris
Choreographien von Wayne McGregor, Sasha Waltz, Mats Ek, Rudolf Nurejew, Pierre Lacotte, Pina Bausch und Angelin Preljocaj
Musik von Berlioz, Bach, Tschaikowsky, Gluck, Lanza und Talbot
Frankreich/USA 2009 • 158 Minuten • 35 mm (1:1.66) • Dolby SRD
Zu sehen vom 30.12.10 bis 05.01.11 im Filmstudio
Rüttenscheider Str. 2, 45128 Essen, Tel. 0201 / 439 366 33


Literaturkritik im Visier österreichischer Germanistik:

Sigurd Paul Scheichl
gibt ein Buch mit dem Titel:

Große Literaturkritiker

heraus.


Der nackte Wahnsinn
Von Hölzern und Stöckern Folge 3
Heute, 28. Januar 2011 • 20.00 Uhr

Katakomben-Theater Essen

Von Hölzern und Stöckern Folge 3: Der nackte Wahnsinn

Kazým Çalýþgan und Uri Bülbül...
...und musizierende Gäste widmen sich dieses Mal dem nackten Wahnsinn des Lebens

Ein Musiker und ein Literat. Der eine singt und spielt und der andere lässt die Worte tanzen.
Nach
  • Eines Tages (Von Hölzern und Stöckern Folge 1)
  • und
  • Die Hälfte des Lebens nach einem Gedicht von Friedrich Hölderlin (Von Hölzern und Stöckern Folge 2), wo Uri Bülbül aus (s)einer Migrationsgeschichte erzählte
  • geht es nun in Folge 3 um den
  • Nackten Wahnsinn
Dieser findet sich in der Psychiatrie, weshalb Uri Bülbül seinen Vortrag "Aus der Psychiatrie" erneut vorträgt;
Dieser findet sich aber auch in der Erschaffung der Psychiatrie; Wahnsinn ist aber auch, was dieselbe Rationalität, die die Psychiatrie erschuf, noch alles zustande brachte... Einen Ausbruchsversuch jedenfalls schildert Jo Zieglers eindringlicher Text "Die Akte Scherer".

Und zusammen mit dem Publikum geht es über Stock und Stein, dabei kommen sie von Hölzchen auf Stöckchen und das Publikum vielleicht auf den Geschmack dieses Formats zwischen Talkshow und Kabarett, Literatur und Musik, Satire und dem Ernst des Lebens.
Und am Ende landen sie alle in Pripyat ;-)

Neujahrsempfang im Katakomben-Theater unter dem Motto "KatakombenPoolSession"

Das Katakomben-Theater lädt Musikerinnen und Musiker und Menschen aus Politik und Verwaltung zu einem unterhaltsamen Abend mit Musik und kleinen Speisen als Gelegenheit zur Unterhaltung in kleinen Runden und zu informellen Gesprächen am 15. Januar 2011 um 19.00 Uhr ins Theater ein. Damit will das Katakomben-Theater auf seine Bedeutung in der Organisation und Koordination weltmusikalischer Aktivitäten im Ruhrgebiet aufmerksam machen und mit allen befreundeten und interessierten Musikerinnen und Musikern gemeinsam ins neue Jahr starten. Zugleich dient dieser Empfang als die Grundsteinlegung zu einem Zentrum für Weltmusik im Katakomben-Theater, um von hier aus Festivals, Workshops, Sessions, Symposien und Konzerte in Weltmusik und Jazz koordiniert über das ganze Ruhrgebiet zu organisieren und Gästen aus dem In- und Ausland eine Anlaufstelle zu bieten.
Was ohnehin schon Praxis des Katakomben-Theaters ist, soll nun systematisch ausgebaut und institutionalisiert werden.

Der Kulturdezernent der Stadt Essen Andreas Bomheuer unterstützt diese Initiative und wird ebenso eine Ansprache halten wie der Generalkonsul der Türkei Dr. Hakan Akbulut.

Ilse Storb, die einzige europäische Professorin für Jazzforschung, die selbst im Bereich Weltmusik mit ihrem Labor für Weltmusik aktiv ist, moderiert den Abend und ist die Schirmherrin und "gute Fee" der Veranstaltung.

Die Weltmusikszene wird unter anderem von Andreas Heuser und dem Leiter des Katakomben-Theaters Kazým Çalýþgan vertreten. Am 15. Januar wird dann auch der Termin des Treffens der offenen Arbeitsgemeinschaft bekannt gegeben, die das Zentrum für Weltmusik mit Inhalten und Projekten füllen soll.

Zu den geladenen Gästen gehören der Direktor des NRW KULTURsekretariats Dr. Christian Esch, der Generalsekretär des Landesmusikrates NRW Dr. Robert von Zahn, der Kulturdezernent der Stadt Dortmund Jörg Stüdemann, die Referatsleiterin des Referates "Kulturelle Integration" im Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW Ulla Harting und der Leiter der Kulturabteilung im selben Ministerium Peter Landmann.

25. Dezember 2010 • Die x-tanbul-Nacht in den Katakomben





Kazým Çalýþgan: Perkussion, Gesang • Ömer Bektaþ: Drums, Gesang • Jens Pollheide: Bass, Ney • Yavuz Duman: Trompete, Gesang • Ahmet Bektaþ: Oud, Gesang • Utku Yurttaþ: Piano, Keyboard •

Im Kulturraum "die flora" in Gelsenkirchen
findet am Freitag, 26. November 2010 das Symposium

Das Jahr danach... Rückblick auf Ruhr2010 und ein Ausblick auf das Jahr 2011

statt.

Die Veranstalter sind die Stadt Gelsenkirchen mit ihrem Integrationsbeauftragten, der Kulturraum "die flora", Referat Erziehung und Bildung/RAA in Kooperation mit dem Dialog e.V. Duisburg, dem Internationalen Migrationszentrum der AWO Gelsenkirchen und dem Alevi-Bektaschi Kulturzentrum.
Die Gesamtmoderation hat Diana Zulfoghari von WDR-Funkhaus Europa. Die Tagungsleitung obliegt dem Integrationsbeauftragten der Stadt Gelsenkirchen Mehmet Ayas.
Zum Symposium sind alle Interessierten eingeladen, ausdrücklich angesprochen wurden Fachleute aus Politik, Wissenschaft, Verwaltung, Kultur- und Bildungseinrichtungen, Vereinen und Wohlfahrtsverbänden.


Istanbuler Elegien

Istanbuler Elegien in Oberhausen am 28.11.2010 um 16.00 Uhr

Melancholie, Trauer, Sehnsucht - die Verlorenheit des Individuums in einer urbanen Metropole voll von Vergangenheit, voll von kulturellen Unterschieden und Vielfalt, voll von der Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen.

Man kann Istanbul mit den Augen eines Touristen sehen - man kann Istanbul eigentlich nur mit den Augen eines Touristen sehen! Denn schließlich sind wir alle nur vorübergehende Besucher dieser Welt - staunend stehend vor den Sehenswürdigkeiten monumentalen Lebens, das an uns vorbeipulsiert wie die Fata Morgana eines Serails und dann und wann uns mitreißt in ihr Flimmern.

Mit Musik & Text aus und um Istanbul entfalten in einer zweisprachigen Lesung Utku Yurttaþ, Kazým Çalýþgan, Celal Erdoðan und Uri Bülbül die Elegie auf eine uralte Metropole: Istanbul.



Näheres unter Kulturtransport Oberhausen



Der Deutsch-Türkische Kulturrat und seine Arbeit

Nach zwei Jahren der Agonie hat der Deutsch-Türkische Kulturrat einen Relaunch geschafft. Doch wie geht es nach dem elanvollen Neustart weiter? Was sind die Arbeitsziele? Wie werden die ersten Projekte aussehen?


Thriller trifft auf «Film Noir»


präsentiert in Bochum
eine Konferenz:

Handlungskonzepte entwickeln und Netzwerke schaffen

Samstag, 23. Oktober 2010
13.00 - 18.00 Uhr

Ver.di Bochum
Universitätsstraße 76
44789 Bochum

Eine neue Kulturzeitung erscheint in der Presselandschaft

Die Deutschtürken in NRW formieren sich; es entsteht ein neuer Diskurs kultureller Identität, ein Selbstbewusstsein und ein Feld spezieller und spezifischer Probleme und Konflikte. Die Themen sollen aber nicht mehr hier und da zufällig in Erscheinung und auf die Tagesordnung treten, sondern vernetzt und im Zusammenhang. Kultur gehört hierbei keinesfalls nur oder überhaupt in den religiösen Diskurs; es geht um die Formulierung von Lebensweisen und Lebensinteressen. Nachdem Relaunch des Deutsch-Türkischen Kulturrates in NRW gibt es eine zweisprachige Kulturzeitung, die monatlich erscheinen soll.

2010 Istanbul/Pecs/Essen-Ruhr Kino Begegnungen

(17. - 28. Oktober 2010)
Istanbuler Dokumentarfilme: Katakomben Theater-Essen: 17.-20. Oktober 2010
Zeitgenössisches Türkisches Kino: Lichtburg-Essen 24.-28. Oktober 2010
Eine Veranstaltung von TURSAV (Türk Sinema Vakfý/Filmstiftung Türkei) in Kooperation mit dem Katakomben-Theater.

X-tanbul in den Katakomben

Die von Kazým Çalýþgan und Freunden neu gegründete Band X-tanbul gibt am
Samstag, 2. Oktober 2010
ihr erstes Konzert im


Ihren ersten inoffiziellen Überraschungsauftritt hatte X-tanbul am Donnerstag, 23.09.2010 bei Von Hölzern und Stöckern - Teil 2: Die Hälfte des Lebens. Die geballte Freude am Musizieren und an den verjazzten istanbuler Volksliedern riss das Publikum mit von Hölzern und Stöckern einmal nach Istanbul und zurück ins Foyer des Katakomben-Theaters Essen.
Und am Samstag Abend 21.00 Uhr wird die Reise wiederholt.
Eintritt 10/12 €


PICK'n'PLACE

Interdisziplinäres Performance-Projekt von Angie Hiesl und Roland Kaiser
aus dem Zyklus URBAN-CITY-URBAN
Am Freitag, 1. Oktober 2010 um 15.00 Uhr findet in der Kölner Innenstadt die Uraufführung von PICK'n'PLACE aus dem Zyklus URBAN-CITY-URBAN statt.

PICK'n'PLACE eröffnet den Projektzyklus URBAN-CITY-URBAN.
Angie Hiesl und Roland Kaiser werden in den nächsten drei Jahren den mehrteiligen Projektzyklus URBAN-CITY-URBAN für den städtischen öffentlichen Raum realisieren. Die Arbeiten beschäftigen sich mit Stadtentwicklung, urbanem Strukturwandel, mit der Wechselwirkung von Performativer/Installativer Kunst auf den öffentlichen Raum und umgekehrt. Künstlerische Formen im Umgang mit öffentlichem Raum und Passanten/Publikum werden weiterentwickelt. Positionen zum Thema Mensch und speziell zum menschlichen Körper im privaten und öffentlichen Raum werden aktualisiert.

Solidarität mit Doðan Akhanlý

seit der Festnahme des Kölner Schriftstellers und Menschenrechtlers Doðan Akhanlý am 10. August 2010 in Istanbul formt sich in Köln, aber auch international, breiter Protest. Zahlreiche KünstlerInnen, Verlage, Organisationen und Politiker setzen sich für eine sofortige Freilassung Akhanlýs ein, darunter:

Günter Grass, Yaþar Kemal, Orhan Pamuk, Edgar Hilsenrath, Mikis Theodorakis, Zülfü Livaneli.

Auf Initiative des Literaturhauses Köln findet eine Solidaritätsveranstaltung statt:

am 31. Oktober 2010 um 18 Uhr im Forum Volkshochschule im Museum (Cäcilienstraße 29-33, 50667 Köln)

Prominente Kölner AutorInnen lesen Texte von Doðan Akhanlý und diskutieren zum Thema, darunter:
Günter Wallraff - Navid Kermani - Renan Demirkan - Fatih Çevikkollu - Pýnar Selek - Lale Akgün - Tanya Ury


Mit einer Grußwortadresse des Oberbürgermeisters Herrn Jürgen Roters
Ansprache: Christa Schuenke (Vizepräsidentin P.E.N.-Zentrum Deutschland)

Moderation: Osman Okkan (KulturForum TürkeiDeutschland)

Musikalischer Rahmen: Mehmet Akbaþ & Band

Veranstalter: Literaturhaus Köln e.V., NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln, Volkshochschule Köln, Bürgerzentrum Alte Feuerwache, Allerweltshaus, KulturForum Türkei-Deutschland e.V.

Unterstützer: P.E.N.-Zentrum Deutschland, Kulturamt der Stadt Köln, Heinrich-Böll-Stiftung, Menschenrechtsverein Türkei / Deutschland (TÜDAY) e.V., Stadtbibliothek Köln, Zentralrat der Armenier, Lew Kopelew Forum, Vereinigung Demokratischer Juristinnen und Juristen.


Die Gesichter der Integration in «mais.nrw.de»


Foto: Gülcan Ayvalýk | von links: Anton Rütten, Zülfiye Kaykýn, Ali Doðan
Die neue Staatssekretärin für Integration im Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales Zülfiye Kaykýn lud am Freitag, 10.09.2010 türkischsprachige Pressevertreter anlässlich des Ramadanfestes zum Kaffee ein.


«Humboldt ist tot...»

Interview mit Caner Köseoðlu, Mitarbeiter des AStAs der Folkwang Universität der Künste und Zuständig für Organisation.


Lesung • Gespräch • Diskussion

mit dem Berliner Autor

Ernst Michael Schwarz


über seinen Roman

Spuren. Eine historische Spekulation


Hier die Fotogalerie
zu Selim Sesler und Transorient Orchestra

Selim Sesler Trio zu Gast im Ruhrgebiet

bei

Transorient Orchestra

Der Orient beginnt im Ruhrgebiet

Konzerte und Workshops August/September 2010

Konzert am 4. September 2010 | 21.00 Uhr im Katakomben-Theater Essen
26. August 2010
Selim Sesler in den Katakomben angekommen.

Die ersten gemeinsamen Proben mit dem Transorient Orchestra fanden in ausgelassener und entspannter Atmosphäre statt.
Die Musiker zeigen großes Interesse für einander und haben miteinander nicht nur viel zu proben, sondern auch viel zu lachen.
27. August 2010
Erster Auftritt Selim Sesler mit dem Transorient Orchestra in Café ADA in Wuppertal ein voller Erfolg
.

MonAmiArtaudSchizzo - Kunst im digitalen Raum: Bin ich ein Genie oder eine Null?
Bild von Jo Ziegler

Fr 20. August 2010, 22.30 Uhr | Zeche Zollverein, Essen | SANAA-Gebäude
Einstürzende Neubauten bei Licht besehen...

Jo Ziegler und Uri Bülbül besuchten die Veranstaltung, Uri Bülbül fotografierte nicht nur das Projekt Quadrangle

Eine Partnerveranstaltung der ISEA2010 RUHR Audiovisuelle Performance

Das Projekt Quadrangle beschäftigt sich mit der Wirkung und Wahrnehmung des SANAA-Gebäudes, erbaut 2005/06 von dem japanischen Archiktektenduo SANAA, auf dem Gelände des Welterbes Zollverein in Essen. Es zeigt auf, wie audiovisuelle Techniken mit Hilfe von großskalierten Videoprojektionen die Wahrnehmung der Architektur kreieren, transformieren, erweitern und verstärken können. Eingeleitet wird Quadrangle mit einer Ouvertüre und einem visuellen Countdown. Die beiden Komponisten aus Essen und Bochum verwenden dazu Klänge der Vergangenheit und der Gegenwart des Ruhrgebiets, transformieren diese zu einer Klangcollage und bringen sie mit den visuellen Elementen von Griduo in Einklang. Zu Beginn spielt die Performance mit den graphischen Elementen des Gebäudes, als würden sich Projektion und Architektur langsam annähern, bis sich das Gebäude vor den Augen der Betrachter aufzulösen scheint und die feste Statik der Architektur gänzlich zu verschwinden scheint.

Quadrangle ist ein audiovisuelles Performance-Kooperationsprojekt des türkischen Künstlerduos Griduo, dem Medienkünstler Sebastian Neitsch und den Folkwang-Kompositionsstudenten Kerim Karaoðlu und Hendrik Dingler.

Freiraum 2010

Freilich, es gibt überall Erlässe
Willkür, Ordnung, Polizeigewalt
Und man fragt die Wolken: Habt ihr Pässe?
Und den Baum: Wo ist dein Aufenthalt?

aus Bertolt Brecht: Flüchtlingsgespräche

Bochum bekommt einen Literaturkalender


Der Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter e.V.

präsentiert

Zwischen Himmel und Hölle, Stein und Wasser

Goldschmiede • Schmuckdesign • Malerei


Beata Binczyk



Die Kulturpolitische Gesellschaft e.V. präsentiert:
Kulturpolitische Mitteilungen Heft 129 (II/2010)
Schwerpunkt: «Kulturnation» - «Staatsnation»




Von Hölzern und Stöckern

Kazým Çalýþgan und Uri Bülbül auf der Suche nach einem neuen Format






Das ist das große Sommerloch Christiane Weber hat einen sehr ehrgeizigen Tourneeplan in diesem Jahr. 28 Auftritte sind bis Ende des Jahres geplant. Ob in Dülmen oder Aschaffenburg, Berlin oder Frankfurt a.M., Christiane Weber möchte keine Stadt auslassen, ihre Kunst überall hintragen.
Oberhausen - Bochum - Köln - Bonn - Berlin. Zehn Auftritte hat sie laut Tourneeplan schon hinter sich. Und die Aufnahmen für die neue CD im Kasten.
Und was kommt nun? Wo ist das „Honolulu Prinzip“ zu sehen und zu hören? Nachdem 29. Mai in Berlin BKA-Mehringdamm bis Ende August gar nicht mehr!!! Das Bundespräsidentenproblem lässt sich lösen. Ein Ersatz ist relativ schnell gefunden. Wer aber erklärt uns in diesem verdammten Sommer das Honolulu Prinzip bis zum 30. August??? Niemand! Das ist das große Sommerloch!!!






Aus dem Verlag der Autoren kurz gemeldet...

Maschinen handeln, Menschen verlieren -
Gibt es eine posthumane Börse???

Aus dem [transcript] - Verlag kommt das Buch
von Ramón Reichert
Das Wissen der Börse
Medien und Praktiken des Finanzmarktes

Mehr Schein als Sein auf dem Börsenparkett: Eine furiose Bloßstellung der Medien und visuellen Rhetoriken der internationalen Finanzmärkte. Sie zeigt die Brüchigkeit und Abgründigkeit des Wissens an den Börsen auf.


Frankfurt in Leipzig - Kulturfenster in der Mayerschen Buchhandlung Essen


Ein Interview mit dem Schriftsteller Jo Ziegler über seine Erfahrungen im «Mayerschen Kulturfenster» und auf der Leipziger Buchmesse





Nefes in Motion
trance music & sufi dance


Samstag, 21. Februar 2009

"Frozen"

Zweite Einfrieraktion der kulturellen Marketinginitiative



Rüttenscheid bekommt eine Künstlergalerie

Am 1. Mai 2010 wurde im Girardet Haus die Eröffnung der Künstlergalerie dieseRArt gefeiert



Friedrich Grotjahn


las
am 06. Mai 2010
im Bahnhof Langendreer: studio 108

«Noch einmal flüchtig alles»
• Eine Retrospektive •



Schreibhaus und Bahnhof Langendreer veranstalteten zum Anlass des 75. Geburtstages des Bochumer Journalisten und Schriftstellers Friedrich Grotjahn eine Lesung im Querschnitt aus seinen Büchern und gratulierten ihm.
Friedrich Grotjahn blickte stolz und mit der ihm eigenen Bescheidenheit auf sein reichhaltiges und vielfältiges literarisches Schaffen zurück, trug aus seinen Büchern vor oder referierte auf eine spannende Weise deren Inhalte.

  • Gottes Schuhgröße
  • Die dritte Tafel / Trois plaques commemoratives
  • Der Geschmack von Messing
  • Das ausgesetzte Buch
  • «Ich habe mir geschworen, nicht zu schweigen»
  • Eine Gerechte und Zwei Schwestern