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Nina Nübel:
- Nora Marquardt und
die Wege des Schicksals
- Nora Marquardt und
das schwarze Einhorn
Nina Nübel 1974 in Witten geboren, ist verheiratet, hat zwei Kinder und lebt mit ihrer Familie in Bochum. Auf die Frage, wie sie dazu gekommen sei, ihre eigenen Fantasy-Roman zu schreiben, sagt sie: «Nachdem ich alle Bücher meiner Lieblingsreihe gelesen hatte, fand ich in der Buchhandlung keine Bücher mehr in dieser Stilrichtung, die mich überzeugt und mir gefallen haben. Da habe ich den Entschluss gefasst, meiner Fantasie freien Lauf zu lassen und mein eigenes Ding zu machen.»
Unbeschwert und von keinem großen Anspruch getrieben erzählt sie weiter, so habe sich alles andere «irgendwie ergeben». Als Zielgruppe, die sie sich als ihr Publikum vorstellt, gibt sie Frauen und junge Mädchen an, fügt aber hinzu: «Ich habe aber auch schon positive Resonanzen von dem einen oder anderen Mann bekommen.»
In Arbeit ist das dritte Abenteuer ihrer Heldin Nora Marquard. Ende November soll es bereits erscheinen. Dann aber soll die Reihe zu Ende gehen, ohne sich tot zu laufen. Von dem Harry-Potter-Syndrom ist auch Nina Nübel nicht ganz frei: eine tolle Fantasy-Figur mit Geschichten und eine Millionenauflage mit Filmen und Übersetzungen. Ein wenig bescheidener drückt sie sich schon aus, wenn sie sagt: «...vielleicht wird ja mal ein wirklich großer Verlag auf meine Werke aufmerksam». Das wäre der jungen Autorin mit einer gesund wirkenden Naivität im Schreiben zu wünschen.
Die Waise Nora Marquardt zieht nach dem Tod ihrer Oma von Hamburg nach München zu ihrer Patentante Peggy und erfährt dort, dass Peggy eine Hexe ist. Auch Noras eigene magische Fähigkeiten erwachen und sie versucht, mit ihrer neuen Identität klar zu kommen. Auch ein Internat fehlt in der Geschichte nicht: Die Heldin kommt in ein Internat in Tolmin und verliebt sich dort, aber keine liebe ohne Hindernisse. Das Glück wird durch schwarze Magie bedroht.
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