Neues Layout

Längst ist es wieder mal fällig: ein neues Layout, eine neue Ordnung und damit verbunden auch neue Inhalte wie Perspektiven für das kulturprogramm.de. Es ist eine Ewigkeit her, dass meine damaligen Kollegen Mischa Delbrouck, Sandra Lahme und ich das Kulturprogramm als eine Zeitung mit Workshopangeboten ins Leben gerufen haben. Meine letzten zwanzig Jahre hat mich das Kulturprogramm in den verschiedensten Erscheinungsformen begleitet. Und mein Freund Kazým Çalýþgan kennt nicht nur jede Etappe, jede Transformation, jeden neuen Anlauf, dem Kulturprogramm auf eine neue publizistische Stärke zu verhelfen. Oft hat er dies auch aktiv mit kleinen Einwürfen mit durchaus größeren und großen Folgen begleitet. Immer mit großer Sympathie für ein alternatives Publikationsprodukt, das auch meinen redaktionellen Eigensinn und meine Eigenwilligkeit zum Ausdruck brachte.

Und immer war auch das «schreckliche Uri-Layout» Thema zwischen uns. Ich glaube fast, zu meinem Layout-Stil hat Kazým Çalýþgan eine Art Hassliebe entwickelt :)

Und als ich ihm vor drei Tagen das neue Kulturprogramm.de-Layout vorstellte, gab es wieder eine Diskussion, die mich dieses Mal etwas verwunderte, die aber gar nicht das Layout insgesamt betraf, sondern das neue Kulturprogramm-Logo, das, um die Corporate Identity zu gewährleisten, ganz stark an das Katakomben-Logo angelehnt war. Kazým Çalýþgan erinnerte sich an Vorzeiten der Zeitung und wollte auf ein ganz altes Logo bzw. auf den Stil dieses Logos zurück greifen. Am Layout gab es schließlich nichts auszusetzen, weil unser Freund und Designer Ihsan Topaloðlu den Grundstock dafür gelegt und das Design gemacht hatte. Allerdings nicht für das Kulturprogramm, sondern für ein anderes Projekt, das ich auf das Kulturprogramm mit seiner freundlichen Genehmigung anwandte. Auch Ihsan hat für meine Arbeitsweise eher ein schmunzelndes Kopfschütteln übrig. Zum Logo äußerte er sich überhaupt nicht.

Umso mehr aber Kazým, mit dem ich so verblieb, dass ich mir übers Wochenende Gedanken machen würde. Und was soll ich sagen? Ich sah am Ende sein Mißbehagen ein und änderte meinen Entwurf. Die einstige Schlichtheit, nun durch Ihsan zur Vollendung gebracht, sollte nun auch das Logo betreffen. Aber nein, auch dieser Entwurf gefiel Kazým nicht. Er legte mir nahe, Ihsan doch einmal um einen Logo-Entwurf zu bitten. Gesagt, getan. Und schon flog ein Entwurf ein, der nun das Kulturprogramm ziert :)

Danke Ihsan, danke Kazým.

Und die Inhalte? Sie hatten schon längst eine übersichtliche Neuordnung verdient.

Essen, den 17. April 2014

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