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Kulturfenster - Das Fenster zur Welt?
Im «Schreibhaus» erschienen vor wenigen Tagen der zweite und der dritte Teil der
Ruhr-Trilogie von Jo Ziegler, einem Romanwerk, was auf eine sehr ungewöhnliche und
bisweilen befremdende Art durch die Geschichte des Ruhr-Gebiets, noch mehr aber durch
die Geschichte der Protagonisten von «Die Ruhr-Magier», «JONA», und «Pinka Ruhr-Wurm»
führt. Fast hat es gerade im dritten Roman den Anschein, als wollte der Autor
zum Mundart-Dichter eines regionalen Soziolektes werden, was bisher nicht als Dialekt
Anerkennung finden konnte. Im Grunde aber ist auch das nicht untypisch für die
ehemalige Stahlregion.
In «Frankfurt in Leipzig - Kulturfenster
in der Mayerschen Buchhandlung Essen» unterhalten
sich Jo Ziegler und Uri Bülbül über die Erfahrungen des Autors im
«Mayerschen Kulturfenster».
Jo Ziegler las am 29. April 2010:
im Textzentrum-Essen
aus seiner Ruhr-Trilogie...
Die Ruhr-Magier Jona Pinka Ruhr-Wurm
Niklas Blank begleitete ihn musikalisch.
06. Mai 2010 19.30 Uhr
im Bahnhof Langendreer: studio 108
Friedrich Grotjahn liest
«Noch einmal flüchtig alles»
Eine Retrospektive

Schreibhaus und Bahnhof Langendreer freuen sich gemeinsam auf eine
Lesung mit dem Journalisten und Schriftsteller Friedrich Grotjahn und
gratulieren ihm zu seinem 75. Geburtstag.
Friedrich Grotjahn blickt auf sein reichhaltiges und vielfältiges literarisches
Schaffen zurück und liest aus seinen Büchern:
- Gottes Schuhgröße
- Die dritte Tafel / Trois plaques commemoratives
- Der Geschmack von Messing
- Das ausgesetzte Buch
- «Ich habe mir geschworen, nicht zu schweigen»
- Eine Gerechte und Zwei Schwestern

Erstes Konzert mit Lesung in der Reihe ROSENDUFT
Kazim Çalisgan und Andreas Heuser (Musik)
und Uri Bülbül (Sprecher)

Sie spielen türkische Instrumentalstücke und Lieder in phantasievollen, neuen Arrangements, sowie Eigenkompositionen, in denen sich die Beschäftigung mit der Musik des Orients und des Balkans widerspiegelt. Gefühlvolle Balladen über die Liebe und fetzige Percussionsstücke.

Seine literarische Gattung ist der Hypertext, sein Medium das digitalisierte und verlinkte Wort, seine Leidenschaft die Produktion von Büchern mit anderen für andere. Er liest im Rahmen des Konzertes Texte aus «Der Name der Rose», von Yunus Emre und anderen Mystikern des Orients, dem Gedichtband von Erich Fried und aus seiner eigenen Gedankenwelt.
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